Fachbereich Südostasienkunde
Wissenschaftsnetzwerke

Wissenschaftsnetzwerke

Wissenschaftsforum Myanmar

Das 2012 gegründete Wissenschaftsforum Myanmar ist ein Personennetzwerk, das sich zum Ziel gesetzt hat, Wissenschaftler mit Myanmar-Bezug im deutschsprachigen Raum zu vernetzen und Synergien im Bereich Forschung und Wissenschaftskooperation zu schaffen. Außerdem soll es die Zusammenarbeit mit Kollegen in Myanmar unterstützen, sowie Kontakte zu in Myanmar aktiven Organisationen herzustellen. Der Sprecher des Wissenschaftsforums ist Prof. Dr. Rüdiger Korff.

Ausführliche Informationen zu den laufenden Aktivitäten

EIDOS (European Inter-University Development Opportunities Study-Group)

EIDOS wurde in den 1980er Jahren als Netzwerk junger Wissenschaftler gegründet, die sich mit Entwicklungsstudien aus soziologischer und anthropologischer Perspektive beschäftigen. Ziel ist, neue und ungewöhnliche Wege zur Analyse von Entwicklungsprozessen und Perspektiven zu entdecken. Dabei soll die  jetzigen Entwicklungspraxis und Entwicklungspolitik kritisch beleuchtet werden, ohne gleich vom "Ende der Entwicklung" auszugehen. EIDOS dient dem Ideenaustausch. Deshalb werden regelmäßig ungezwungen Treffen und Konferenzen organisiert.

Asean-European University Network (ASEA UNINET)

Das europäisch-asiatischen Hochschulnetzwerk ASEA UNINET wurde 1994 auf Initiative österreichischer und südostasiatischer Universitäten in Indonesien, Thailand und Vietnam gegründet. Das Austauschprogramm bringt Menschen zusammen, vertieft das kulturelle Verständnis und ermöglicht auf dieser Basis Forschungs- und Wirtschaftsprojekte.  ASEA UNINET hat heute 66 Mitglieder aus 15 verschiedenen Ländern. Seit 2010 ist die Universität Passau das zweite deutsche Mitglied nach der Universität Freiburg und war im Jahre 2012 Gastgeber der Vollversammlung.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des ASEA UNINET.

Initiative for a Sociology of Development of Southeast Asia (ISDA)

ISDA ist ein informales Netzwerk, das sich mit der Entwicklungssoziologie und der sozialen Anthropologie beschäftigt. Das Netzwerk versucht, Theorien zu entwickeln, die sich auf Forschungsarbeiten von Vergleichsstudien in Südostasien zurückzuführen lassen. Die Soziologie und Anthropologie nehmen, im Gegensatz zu den Wirtschafts- und Politikwissenschaften, politische Grenzen nicht als gegeben hin. Vielmehr soll im Rahmen der ISDA analysiert werden, wie diese Grenzen entstanden und erfolgreich institutionalisiert wurden. Ziel des Netzwerks ist es, zu vermitteln, dass das soziologische Studium von Südostasien nicht nur einen Spezialbereich der Soziologie oder Anthropologie darstellt, sondern als Bestandteil des globalen soziologischen Diskurses zu sehen ist.