Das Orientierungspraktikum dient dem Kennenlernen der Schulart, für die das Lehramt angestrebt wird, aus der Sicht des Lehrers und der ersten Überprüfung der Eignung und Neigung für den angestrebten Beruf. Es ist mindestens im Umfang von einer Woche an einer Schule der Schulart abzuleisten, die studiert werden möchte. Der andere Teil kann auch an einer anderen Schule oder in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, beim Studium für das Lehramt an Grundschulen auch an vorschulischen Bildungseinrichtungen, abgeleistet werden.
Es soll vor Beginn des Studiums, es muss spätestens vor Beginn des Pädagogisch-didaktischen Praktikums in der vorlesungsfreien Zeit abgeleistet werden und erstreckt sich über einen Zeitraum von drei bis vier Wochen (mind. 15 Schultage)
Das Orientierungspraktikum wird nicht vom Praktikumsamt vermittelt und betreut, sondern die Studierenden müssen sich selbst beim Staatl. Schulamt um einen Praktikumsplatz kümmern. Die Bescheinigung über das abgeleistete Orientierungspraktikum ist Voraussetzung für die Zulassung zum Pädagogisch-didaktischen Praktikum.