Lehrstuhl für Slavische Literaturen und Kulturen
FAQ

FAQ

Lehrangebot

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Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um ein Proseminar zu besuchen?

Vor dem Besuch eines literatur- oder kulturwissenschaftlichen Proseminars ist in aller Regel der Grundkurs "Einführung in die slavische Literaturwissenschaft" zu besuchen, vor einem sprachwissenschaftlichen Proseminar die "Einführung in die slavische Sprachwissenschaft". Die Grundkurse werden üblicherweise nur im Wintersemester angeboten. Grundkurse/Einführungen aus anderen Kulturräumen können auch für Slavische Literaturen und Kulturen anerkannt werden.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um ein Hauptseminar zu besuchen?

Voraussetzung für den Besuch eines Hauptseminars ist der Besuch des entsprechenden Grundkurses und die erfolgreiche Teilnahme an einem einschlägigen Proseminar des entsprechenden Kulturraumes.

Welche Sprachkenntnisse sind für den Besuch eines Grundkurses erforderlich?

Der Besuch eines Grundkurses setzt keine Kenntnisse in einer ostmitteleuropäischen Sprache voraus. Die Grundkurse "Einführung in die slavische Literaturwissenschaft" und "Einführung in die slavische Sprachwissenschaft" werden üblicherweise nur im Wintersemester angeboten.

Welche Sprachkenntnisse sind für den Besuch eines Proseminars erforderlich?

Für die sinnvolle Teilnahme an Proseminaren sind in aller Regel Kenntnisse in der jeweiligen Sprache der Seminarinhalte erforderlich. Bei Zweifeln an der erforderlichen Sprachkompetenz, gilt es mit der jeweils zuständigen Dozentin bzw. dem jeweils zuständigen Dozenten Rücksprache zu halten.

Welche Sprachkenntnisse sind für den Besuch eines Hauptseminars erforderlich?

Für die sinnvolle Teilnahme an Hauptseminaren sind fortgeschrittene Kenntnisse in der jeweiligen Sprache der Seminarinhalte unbedingt erforderlich. Bei Zweifeln an der erforderlichen Sprachkompetenz, gilt es mit der jeweils zuständigen Dozentin bzw. dem jeweils zuständigen Dozenten Rücksprache zu halten.

Referate

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Welche Lehrveranstaltungen basieren auf der Erarbeitung eines Referats durch die Studierenden?

In der Regel umfassen alle Proseminare und Wissenschaftlichen Übungen / Hauptseminare die Vorbereitung eines Referats. Grundkurse und Vorlesungen kommen hingegen ohne einen mündlichen Vortrag durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus.

Welche Thematik soll ein Referat behandeln?

Das durch die Seminarleitung vorgegebene Rahmenthema einer Sitzung definiert die zu behandelnde Thematik des Referats in ihren Grundzügen und legt den inhaltlichen Rahmen eines Vortrags fest. Die Titel der Referate müssen jedoch nicht mit dem Rahmenthema der Sitzung identisch sein. Im Zweifel ist Rücksprache mit der Dozentin / dem Dozenten angebracht.

Welcher zeitliche Rahmen muss eingehalten werden?

Ein (Einzel-)Referat soll 30 Minuten nicht überschreiten, ein Vortrag zu zweit nicht länger als 45 Minuten dauern.

Was muss bezüglich der Gestaltung eines Referats beachtet werden?

Grundlage eines möglichst frei gehaltenen und klar strukturierten Vortrags muss ein 1-2 Seiten langes Thesenpapier sein, das die Hauptthesen enthält. Zur Visualisierung der Inhalte sind Folien, Anschauungsmaterialien sowie die Präsentation als PowerPoint begrüßenswert, allerdings nicht zwingend.

Wie muss das Thesenpapier gestaltet werden?

Das Thesenpapier sollte 1-2 Seiten lang sein und muss neben den Thesen des Referats auch Angaben zum Kurs, zur Seminarleitung, zur Referentin oder zum Referenten und ein Literaturverzeichnis aller verwendeten Bücher und Materialien enthalten.

Welche Quellen sind nicht zitierfähig?

Wikipedia und andere Online-Quellen von unklarer Autorschaft sowie Verlautbarungen verfassungsfeindlicher Organisationen (sofern diese nicht selbst Gegenstand des Referats sind).

Was kommt nach einem Referat?

Meist dient der mündliche Vortrag als Basis für eine schriftliche Seminararbeit. Um die eigene Leistung besser zu beurteilen, sollten Studierende daher in jedem Fall nach dem Referat von der Dozentin / vom Dozenten ein Feed-Back erbitten.

Seminararbeiten

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Welche Richtlinien gilt es beim Verfassen von Seminararbeiten zu beachten?

Die Titelseite der Arbeit muss den Namen, die Adresse, die Email-Adresse, die Matrikelnummer, den Studiengang und Informationen über den benötigten Leistungsnachweis (bei DKW durch Angabe des entsprechenden Paragraphen gemäß der aktuellen Prüfungsordnung, bei B.A. und M.A. des Moduls und der Veranstaltungsart bzw. Prüfungsnummer) enthalten. Um Frau Hilbert die Eingabe der Noten in Hisqis zu erleichtern, füllen Sie zudem bitte unbedingt das hier herunterladbare Deckblatt  mit formalen Angaben aus und fügen Sie es Ihrer Arbeit bei. Ein Merkblatt über weitere Details (Form, Gliederung usw.) zum Abfassen schriftlicher Arbeiten (schriftliche Hausarbeiten, Abschlussarbeiten, Exkursions- und Praktikumsberichte) liegt vor Raum PHIL 467 zur selbstständigen Information aus oder kann heruntergeladen werden.

Merkblatt - deutschsprachige Arbeiten

Merkblatt - englischsprachige Arbeiten

Sicherlich benötigen Sie auch die Transliterationstabellen für die ostslavischen Sprachen bzw. das Griechische. Hier finden Sie die Tabellen:

Transliterationstabelle - Ostslavische Sprachen

Transliterationstabelle - Griechisch

Wann, wo und wie müssen Seminararbeiten abgegeben werden?

Schriftliche Arbeiten sind als elektronische Dokumente (WinWord, Schriftzeichen nach Uni-Code-Standard, am besten im pdf-Format) per Attachment an die Dozentin / den Dozenten zu senden und zusätzlich als gedruckte Papierfassung in einem Schnellhefter im Sekretariat der Professur für Slavische Literaturen und Kulturen bei Frau Hilbert, PHIL 467, abzugeben. Die Abgabefrist wird in der Regel von der Dozentin / vom Dozenten festgelegt. Als Orientierung gilt das Semesterende (31.03. bzw. 30.09.).

Können im Ausland stattfindende Bildungsveranstaltungen anderer Träger (z.B. Summer Schools, Sprachkurse etc.) durch den Lehrstuhl für Slavische Literaturen und Kulturen anerkannt werden? Wofür sind solche Veranstaltungen grundsätzlich anrechenbar?

Summer Schools oder Sprachkurse können für sich genommen nicht angerechnet werden. Allerdings können Sie Summer Schools oder Sprachkurse dafür nutzen, in dieser Zeit vor Ort ein Studienprojekt umzusetzen. Voraussetzung ist wie immer, dass Sie sich mit dem für die Anerkennung zuständigen Dozenten / der zuständigen Dozentin VORHER absprechen.

Siehe "Exkursionen"

Welcher Umfang ist für verschiedene (Seminar-)Arbeiten maßgebend?

Wissenschaftliche Übung:
mündliches Referat + 1-2 Seiten langes Thesenpapier, anschließend Ausarbeitung zu einer schriftlichen Hausarbeit mit 10 Seiten argumentativem Text zuzüglich Deckblatt, Inhalts- und Literaturverzeichnis

Proseminararbeiten:
mündliches Referat mit 1-2 Seiten langem Thesenpapier, anschließend Ausarbeitung zu einer schriftlichen Hausarbeit mit 10 Seiten argumentativem Text zuzüglich Deckblatt, Inhalts- und Literaturverzeichnis

Hauptseminararbeiten:
mündliches Referat mit 1-2 Seiten langem Thesenpapier, anschließend Ausarbeitung zu einer schriftlichen Hausarbeit mit 20 Seiten argumentativem Text zuzüglich Deckblatt, Inhalts- und Literaturverzeichnis

Exkursionsberichte:
15 Seiten Text inklusive Quellen- und/oder Bildmaterial

Praktikumsberichte:
7 Seiten Text

Bachelorarbeiten:
20 bis maximal 25 Seiten Text
Die Arbeit ist in drei Exemplaren fristgemäß beim Prüfungssekretariat einzureichen. Der Abgabetermin ist aktenkundig zu machen.

Diplom- und Masterarbeiten:
40 bis maximal 50 Seiten Text

Exkursionen

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Welches Ziel hat eine Exkursion/ein Studienprojekt?

Ziel von Exkursionen bzw. Studienprojekten ist es, vor Ort in einem Land des ost- oder ostmitteleuropäischen Kulturraums durch selbstständige Recherche ein kulturwissenschaftliches Thema zu erarbeiten.Sofern Exkursionen anderer Träger anerkannt werden sollen oder selbstständig ein Studienprojekt organisiert wird, ist dies VORHER mit den zuständigen Länderverantwortlichen abzusprechen. Eine Absprache ist auch bei Exkursionen ratsam, die von anderen Lehrstühlen der Universität Passau durchgeführt werden, um sicherzugehen, dass alle notwendigen formalen und thematischen Anforderungen erfüllt werden.

Was ist bei der Durchführung eines Studienprojektes im Bachelorstudiengang International Cultural and Business Studies zu beachten?

Das Studienprojekt kann ausschließlich im Bachelorstudiengang International Cultural and Business Studies eine Große Exkursion (Modulgruppe E, Profilmodul) ersetzen und als eigenständige Leistung anerkannt werden. Dazu muss auch ein selbstständig organisiertes Studienprojekt wissenschaftlichen Anforderungen genügen. Darüber hinaus sollte es rechtzeitig geplant und unbedingt VOR der Durchführung mit den für das Zielland zuständigen Betreuerinnen und Betreuern abgesprochen werden. Nach einem ersten Gespräch ist ein kurzes Exposeé im Umfang von ca. 1 Seite zum geplanten Vorhaben zu erstellen, das folgende Punkte berücksichtigt:

  • Arbeitstitel und Untersuchungsort/-region
  • Problem-/Fragestellung
  • Ziel des Studienprojektes
  • methodisches Vorgehen
  • Zeitplan/Programm zur Durchführung
  • Angaben zur Person (Name, Matrikelnummer, Studiensemester, E-Mail)

Abschließend ist ein Bericht über das Studienprojekt zu verfassen, der den formalen Vorgaben des Exkursionsberichtes entspricht.

Was sind die Voraussetzungen für die Anerkennung von Exkursionen anderer Träger als der Universität Passau?

Die Anerkennung von Exkursionen anderer Träger (Hochschulen, Kirchen, Wohlfahrtsverbände etc.) ist möglich, wenn 

  • diese sich auf ein ost-mitteleuropäisches Land beziehen,
  • mindestens 8 Tage dauern,
  • ein Exkursionsprogramm beinhalten,
  • eine Teilnahmebestätigung vorgelegt werden kann und
  • ein Exkursionsbericht verfasst wird.
Was ist beim Abfassen von Exkursionsberichten zu beachten?

Merkblätter für die Erstellung von Exkursionsberichten bzw. Studienprojekten im ostmitteleuropäischen Kulturraum liegen vor Raum PHIL 468 zur selbstständigen Information aus oder kann heruntergeladen werden (Merkblatt Exkursionsbericht). Der Bericht sollte inklusive Quellen- und/oder Bildmaterial 15 Seiten umfassen und wissenschaftlichen Gepflogenheiten entsprechen (siehe Merkblatt zum Abfassen schriftlicher Arbeiten).

Achtung! Die Studierenden des Studiengangs B.A. International Cultural and Business Studies müssen Exkursionen im Rahmen der Modulgruppe B (Prüfungsmodul "Angewandte Kulturwissenschaften") von der verpflichtenden Großen Exkursion bzw. vom selbstständig organisierten Studienprojekt der Modulgruppe E (Profilmodul) unterscheiden. Über Große Exkursionen/Studienprojekte, die im Profilmodul absolviert werden, ist in einem Bericht von 10 Seiten zu informieren, der ebenfalls wissenschaftlichen Anforderungen entsprechen muss.

Scheine

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Wo sind Scheine abzuholen?

Scheine können nach dem erfolgreichen Bestehen einer Lehrveranstaltung im Sekretariat bei Frau Monika Hilbert, PHIL 467 (Mo 09:30-11:30 Uhr, Di 08:00-11:00 u. 13:00-15:00 Uhr, Mi 13:00-15:00 Uhr, Do 08:00-12:00 Uhr), abgeholt werden. Über den Zeitpunkt, ab dem die Scheine abholbereit vorliegen, werden Sie von Frau Hilbert per Email benachrichtigt.

Welche Scheine werden direkt im HISQIS-Konto eingetragen?

Bewertungen für die BA-Studiengänge werden nicht in Papierform ausgegeben, sondern direkt in HISQIS eingestellt. Scheine aller anderen Studiengänge müssen direkt im Sekretariat abgeholt werden.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Scheine, die erworben wurden, für Ost-Mitteleuropa-Studien anerkannt werden?

In begründeteten Einzelfällen können Scheine, die für folgende Bereiche erworben wurden, anerkannt werden:

  • im Bohemicum
  • am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte Osteuropas und seiner Kulturen
  • in einem Auslandsstudium oder Auslandssemester

Nach VORHERIGER Absprache bzw. Rücksprache mit Prof. Uffelmann können in begründeten Einzelfällen Scheine, die nicht im Rahmen des Lehrangebots der Professur für Slavische Literaturen und Kulturen erworben wurden, sondern entweder aus dem Bohemicum, einem Auslandsaufenthalt oder vom Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte Osteuropas und seiner Kulturen stammen, für den Bereich Slavische Literaturen und Kulturen anerkannt werden. Es handelt sich hierbei um Einzelfallentscheidungen, die persönlich geklärt werden müssen.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Scheine aus einem Auslandssemester anerkannt werden?

Scheine, die während eines Auslandsemesters erworben wurden, können nur für Slavische Literaturen und Kulturen anerkannt werden, wenn als Nachweis für die erbrachten Leistungen eine Bestätigung (die eine Benotung enthalten muss) der ausländischen Universität über die Wochenstunden und die Dauer des Seminars bzw. der Vorlesung vorgelegt werden kann. Für die Anerkennung von Sprech- und Sprachscheinen sind die Lektorinnen und Lektoren der jeweiligen Sprache zuständig.

Anerkennung

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Können im Ausland stattfindende Bildungsveranstaltungen anderer Träger (z.B. Summer Schools, Sprachkurse etc.) durch den Lehrstuhl für Slavische Literaturen und Kulturen anerkannt werden? Wofür sind solche Veranstaltungen grundsätzlich anrechenbar?

Summer Schools oder Sprachkurse können für sich genommen nicht angerechnet werden. Allerdings können Sie Summer Schools oder Sprachkurse dafür nutzen, in dieser Zeit vor Ort ein Studienprojekt umzusetzen. Voraussetzung ist wie immer, dass Sie sich mit dem für die Anerkennung zuständigen Dozenten / der zuständigen Dozentin VORHER absprechen.

Siehe "Exkursionen"

Welche Studienleistungen eines Auslandsstudiums können vom Lehrstuhl für Slavische Literaturen und Kulturen anerkannt werden? Was ist zu beachten?

Grundsätzlich können Veranstaltungen anerkannt werden, die kultur-, literatur- oder sprachwissenschaftliche Inhalte zu Ost- und Ostmitteleuropa vermitteln und bezüglich des Stundenumfangs (SWS) sowie der zu erbringenden Prüfungsleistung vergleichbar mit den am Lehrstuhl für Slavische Literaturen und Kulturen angebotenen Veranstaltungen und Anforderungen sind. 

Es wird empfohlen, sich VOR Beginn des Auslandsstudiums mit den zuständigen Ansprechpartnern am Lehrstuhl für Slavische Literaturen und Kulturen in Verbindung zu setzen und abzuklären, ob der im Ausland gewählte Kurs prinzipiell anerkannt werden kann. Dazu sollten Titel und Inhalte des Kurses kurz vorgestellt und evtl. bereits das geplante Hausarbeitsthema genannt werden. Grundsätzlich gilt bei der Anerkennung das Prinzip der Gleichwertigkeit.

In einem ersten Learning Agreement werden noch VOR Beginn des Auslandsstudiums die im Ausland zu erbringenden Studienleistungen und dafür geltende Anerkennungsvereinbarung niedergeschrieben. Sollten sich vor Ort Änderungen bezüglich der Studienleistungen (Thema des Kurses, Umfang und Aufwand, Betreuungssituation etc.) oder der zu erbringenden Prüfungsleistung ergeben, ist es notwendig, Ihre Betreuerin oder Ihren Betreuer am Lehrstuhl für Slavische Literaturen und Kulturen mit einem zweiten, aktualisierten Learning Agreement über die Änderungen zu informieren. Nach Ihrem Auslandsstudium ist ein drittes Learning Agreement zu erstellen, das über die tatsächlich erfolgreich abgeschlossenen Kurse Auskunft gibt und zur Anerkennung dieser Leistungen zusammen mit einem Zeugnis/ Transcript of Records der ausländischen Universität vorgelegt werden muss.

Detaillierte Auskunft zur Handhabung des Learning Agreements erteilt das Akademische Auslandsamt der Universität Passau. Die einzelnen Dokumente können zudem im Download Center des Akademischen Auslandsamtes heruntergeladen werden.

Welche Dokumente sind wo zur Anerkennung vorzulegen?

Zur Anerkennung von Praktika, Exkursionen und Auslandsstudien müssen im Sekretariat, Ansprechpartnerin ist Frau Hilbert, PHIL 467, entsprechende Bestätigungen zur Dauer in Original und Kopie vorgelegt werden. Nachdem Frau Hilbert auf der Kopie bestätigt hat, dass das Original vorgelegen hat, kann dieses umgehend wieder mitgenommen werden. Über den inhaltlichen Verlauf des Praktikums ist ein ca. 7- bis 10-seitiger Bericht beizufügen.

Welche Praktika können vom Lehrstuhl für Slavische Literaturen und Kulturen anerkannt werden?

Für die Anerkennung von Praktika in ost- und ostmitteleuropäischen Ländern sind in der Regel die Studiengangskoordinatorin oder der Studiengangskoordinator der Philosophischen Fakultät, Frau Will und Herr Dr. Dölle, zuständig.

Einzige Ausnahme stellen Praktika im B.A. International Cultural and Business Studies dar, die in den Ländern Ost- oder Ostmitteleuropas geleistet wurden und über die Praktikumsberichte in einer ANDEREN Sprache als Deutsch oder Englisch verfasst wurden. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an die zuständigen Länderbeauftragten (siehe Zuständigkeiten) des Lehrstuhls für Slavische Literaturen und Kulturen bzw. des Lehrstuhls für Neuere und Neuste Geschichte Osteuropas und seiner Kulturen. Grundsätzlich können Praktikumsberichte dann anerkannt werden, wenn Sie formal und inhaltlich den Praktikumsrichtlinien der Philosophischen Fakultät entsprechen und Ihr Praktikum die in der jeweiligen Prüfungsordnung Ihres Studiengangs genannten Vorgaben erfüllt.

Welche Dokumente sind zur Anerkennung von Praktika, Exkursionen und Studienleistungen eines Auslandsstudiums vorzulegen?

Zur Anerkennung von Praktika, Exkursionen und Studienprojekten müssen den jeweiligen Länderbeauftragten für Ost- und Ostmitteleuropa entsprechende Bestätigungen über die Dauer und die erfolgreiche Durchführung in Original und Kopie vorgelegt werden. Das Original kann in der Regel direkt wieder mitgenommen werden. Darüber hinaus ist über den inhaltlichen Verlauf des Praktikums, der Exkursion oder des Studienprojektes ein Bericht abzugeben und das für Ihren Studiengang benötigte Formular zur Anerkennung beizufügen.

Zur Anerkennung von Studienleistungen aus einem Auslandsstudium müssen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Lehrstuhls für Slavische Literaturen und Kulturen entsprechende Bestätigungen über die erfolgreiche Teilnahme an Lehrveranstaltungen (Zeugnisse, Transcript of Records) in Original und Kopie vorgelegt werden. Darüber hinaus ist das vorab geschlossene bzw. aktualisierte Learning Agreement beizufügen. Zudem sollten Sie in der Lage sein, erbrachte Prüfungsleistungen (insbesondere Hausarbeiten) auf Nachfrage vorzuweisen. 

Achtung! Studienleistungen aus einem Auslandsstudium können grundsätzlich nur von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des jeweiligen Lehrstuhls anerkannt werden, dessen Veranstaltungen Sie substituieren möchten. Dies bedeutet, dass die Anerkennung von Studienleistungen im Rahmen der Prüfungsverantwortlichkeit des Lehrstuhls für Slavische Literaturen und Kulturen ausschließlich durch dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgen kann.

Achtung! Für die Umrechung der Prüfungsergebnisse von Studienleistungen aus einem Auslandsstudium sind die Studiengangskoordinatorin oder der Studiengangskoordinator der Philosophischen Fakultät, Frau Will und Herr Dr. Dölle, zuständig.

Können am Lehrstuhl für Slavische Literaturen und Kulturen absolvierte Veranstaltungen für andere Kulturräume anerkannt werden?

Die Grundkurse ("Einführung in die slavische Literaturwissenschaft", "Einführung in die slavische Sprachwissenschaft") können grundsätzlich nicht für andere Kulturräume anerkannt werden. Für die Anerkennung anderer Veranstaltungen ist mit den Verantwortlichen für Anerkennungsfragen aus dem jeweiligen Kulturraum Rücksprache zu halten, in den importiert werden soll.

Welche Veranstaltungen anderer Lehrstühle und Professuren können für Slavische Literaturen und Kulturen anerkannt werden?

Es können Veranstaltungen anerkannt werden, die kultur-, literatur- oder sprachwissenschaftliche Inhalte in Bezug auf Ost-Mitteleuropa vermitteln. In jedem Fall ist VOR Besuch der entsprechenden Veranstaltung mit Prof. Uffelmann abzusprechen, ob die gewählte Veranstaltung diese Voraussetzungen erfüllt.

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Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit eine Dozentin/ein Dozent ein Gutachten oder eine Empfehlung schreiben kann?

Gutachten und Empfehlungen können einer Bewerbung nur dann zum Erfolg verhelfen, wenn daraus eine gute Kenntnis der Person der Studentin/des Studenten hervorgeht (Gutachten-Empfänger achten bevorzugt darauf, ob sich das Gutachten bzw. die Empfehlung nur auf Papiere wie Lebenslauf, Notenspiegel etc. stützt oder ob eine längere Bekanntschaft zwischen Bewerber/in und Dozent/in besteht). Daher muss die Bewerberin/der Bewerber bei der Dozentin/dem Dozenten, die/der das Gutachten bzw. die Empfehlung ausstellen soll, mindestens ein Referat mit Ausarbeitung zur schriftlichen Hausarbeit gehalten haben und sich intensiv an Seminardiskussionen beteiligt haben oder wenigstens zwei Prüfungen (Klausuren bzw. mündliche Prüfungen) abgelegt haben. Diese und die weiteren Studienleistungen der Bewerberin/des Bewerbers müssen klar überdurchschnittlich sein.

Was muss eine Dozentin/ein Dozent im Vorfeld wissen, um zu entscheiden, ob sie/er ein Gutachten oder eine Empfehlung schreiben kann?

Die Dozentin/der Dozent benötigt dazu einen persönlichen Eindruck aus einem Gespräch in der Sprechstunde. Zur Sprechstunde ist ein aktueller Notenspiegel (Hisqis-Auszug) mitzubringen ist; die spezifische Motivation für die Bewerbung muss bereits (mündlich) eingehend formuliert werden können.

Welche Unterlagen sind der Gutachterin/dem Gutachter, wenn diese/r ihr/sein Einverständnis gegeben hat, vorzulegen?
  • Lebenslauf mit Angaben über außeruniversitäre Aktivitäten (Praktika, ehrenamtliche Tätigkeiten etc.)
  • Notenspiegel (aktueller Hisqis-Auszug)
  • ein Merkblatt der Organisation, für die das Gutachten bzw. die Empfehlung geschrieben werden soll, das Angaben zu den inhaltlichen Anforderungen des Förderprogramms, den Bewerbungsfristen und die Adresse, an die das Gutachten bzw. die Empfehlung zu schicken ist, enthält
  • ggf. von Hand vorausgefüllte Formulare der betreffenden Organisation

(alle Unterlagen sind per Email an die Dozentin/den Dozenten zu schicken, von Hand vorausgefüllte Formulare sind im Sekretariat bei Frau Hilbert abzugeben)

Wann müssen der Gutachterin/dem Gutachter die Unterlagen vorliegen?

Die Unterlagen müssen der Gutachterin/dem Gutachter wenigstens vier Wochen vor Ende der Bewerbungsfrist vorliegen.

In welchen Sprachen können von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Lehrstuhls für Slavische Literaturen und Kulturen Gutachten und Empfehlungen ausgestellt werden?

In Deutsch, Englisch, Russisch und Polnisch.

Wie erreicht das Gutachten bzw. die Empfehlung die Empfänger-Organisation?

Das Gutachten bzw. die Empfehlung wird direkt an die Empfänger-Organisation geschickt.

Zuständigkeiten

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Wer ist für die akademische Betreuung von Auslandsaufenthalten (Studium, Studienprojekte, Exkursionen) in Ost- und Ostmitteleuropa zuständig?

Für die akademische Beratung zum Auslandsstudium in Ost- und Ostmitteleuropa sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lehrstuhls für Slavische Literaturen und Kulturen sowie des Lehrstuhls für Neuere und Neuste Geschichte Osteuropas und seiner Kulturen zuständig.

Die Länderzuständigkeiten an beiden Lehrstühlen ergeben sich wie folgt:

  • Marion Rutz: Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Belarus
  • Galyna Spodarets: Ukraine, Russland, Zentralasien, Baltikum
  • Daniel Lalic: Südosteuropa

Achtung! Für die Absprache des Learning Agreements zur späteren Anerkennung von Studienleistungen im Bereich Slavische Literaturen und Kulturen ist für die Länder Südosteuropas und des Baltikums Madlene Hagemann zuständig.

Wer ist für die Anerkennung des Auslandsstudiums als Pflichtbestandteil des Bachelorstudiums International Cultural and Business Studies in den Ländern Ost- und Ostmitteleuropas zuständig?

Für die Anerkennung des Auslandsstudiums als Pflichtbestandteil des B.A. International Cultural and Business Studies sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lehrstuhls für Slavische Literaturen und Kulturen sowie des Lehrstuhls für Neuere und Neuste Geschichte Osteuropas und seiner Kulturen zuständig. Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die speziellen Regelungen zur Anerkennung!

Die Länderzuständigkeiten an beiden Lehrstühlen ergeben sich wie folgt:

  • Marion Rutz: Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Belarus
  • Galyna Spodarets: Ukraine, Russland, Zentralasien, Baltikum
  • Daniel Lalic: Südosteuropa
Wer berät grundsätzlich zur Planung und zu organisatorischen Fragen rund um Auslandsaufenthalte (Studium, Praktikum) in Ost- und Ostmitteleuropa?

Das Team des Akademischen Auslandsamtes steht Ihnen bei allen Fragen, die ein Studium im Ausland sowie den Studienaufenthalt ausländischer Studierender in Passau betreffen, zur Verfügung. Sehr hilfreich sind die Berichte von Studierenden über absolvierte Aufenthalte, die Sie im Raum VW 018 einsehen können.

Für organisatorische Fragen zum Thema Praktikum wenden Sie sich bitte an den Career Service der Universität Passau. Das Team des Career Service  unterstützt die Studierenden der Universität in allen Fragen rund um die Themen Berufsorientierung, Berufseinstieg, Praktika und Praktikumsstipendien.

Ferner begleiten Sie die Studiengangskoordinatorin oder der Studiengangskoordinator der Philosophischen Fakultät, Frau Will und Herr Dr. Dölle, in allen organisatorischen Belangen.

Wer kann Bachelorarbeiten betreuen?

Bachelorarbeiten können von allen promovierten Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern des Lehrstuhls für Slavische Literaturen und Kulturen betreut werden. Voraussetzung ist der Besuch mindestens eines Proseminars und das Verfassen mindestens einer Hausarbeit bei der prospektiven Betreuerin oder dem prospektiven Betreuer.

Bitte beachten Sie: Begleitend zur Bachelor- oder Masterarbeit müssen Sie das von den Lehrstühlen Uffelmann und Wünsch gemeinsam angebotene Kolloquium zur „Besprechung von laufenden Arbeiten zur Geschichte, Literatur und Kultur des östlichen Europa“ besuchen. Es findet in Form von Blockveranstaltungen (zwei Tage in Tschechien) statt. Die Termine liegen in der Regel im Juni und Dezember.
Hier stellen Sie Ihr Thema und den aktuellen Stand Ihrer Arbeit in einer ca. 20-minütigen Präsentation vor und sammeln Feedback, bevor Sie Ihre Arbeit fertigstellen und abgeben.

Wer ist für die Betreuung von Master- oder Diplomarbeiten zuständig?

Zur Betreuung von Master- oder Diplomarbeiten sind ausschließlich habilitierte Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer berechtigt, also im Bereich Slavische Literaturen und Kulturen zurzeit Herr Prof. Uffelmann. Voraussetzung ist der Besuch mindestens eines Hauptseminars bei der prospektiven Betreuerin/dem prospektiven Betreuer.

Bitte beachten Sie: Begleitend zur Bachelor- oder Masterarbeit müssen Sie das von den Lehrstühlen Uffelmann und Wünsch gemeinsam angebotene Kolloquium zur „Besprechung von laufenden Arbeiten zur Geschichte, Literatur und Kultur des östlichen Europa“ besuchen. Es findet in Form von Blockveranstaltungen (zwei Tage in Tschechien) statt. Die Termine liegen in der Regel im Juni und Dezember.
Hier stellen Sie Ihr Thema und den aktuellen Stand Ihrer Arbeit in einer ca. 20-minütigen Präsentation vor und sammeln Feedback, bevor Sie Ihre Arbeit fertigstellen und abgeben.

Wer kann ein Gutachten oder eine Empfehlung schreiben?

Dies variiert je nach Empfänger-Organisation. Einige verlangen Gutachten von Professorinnen oder Professoren, andere von Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern (also Professorinnen und Professoren oder Habilitierte). Bei einige Stiftungen werden auch Gutachten von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bzw. Lehrbeauftragten (promoviert oder nicht promoviert) akzeptiert. Wie sich dies bei dem von Ihnen anvisierten Förderprogramm verhält, entnehmen Sie bitte den Angaben der jeweiligen Organisation.