Lehrstuhl für Slavische Literaturen und Kulturen
Umsiedlung, Vertreibung, Wiedergewinnung

Umsiedlung, Vertreibung, Wiedergewinnung

Konferenz "Umsiedlung, Vertreibung, Wiedergewinnung? Postkoloniale Perspektiven auf deutsche und polnische Literatur über den erzwungenen Bevölkerungstransfer der Jahre 1944 bis 1950" (Passau, 6. bis 8. März 2015)

Im März 2015 soll im Rahmen des Forschungsprojekts "Der erzwungene Bevölkerungstransfer der Jahre 1944 bis 1950 in der deutschen und polnischen Literatur – Fremd- und Kolonisierungswahrnehmungen im Dreieck Deutsche – Polen – Russen" eine Konferenz durchgeführt werden. Inhaltlich wird die Konferenz das Forschungsprojekt ergänzen und mögliche weitere Zugänge aufzeigen.

Das Ziel der Konferenz besteht darin, die Möglichkeiten einer postkolonialen Lektüre von Texten, die den erzwungenen Bevölkerungstransfer der Deutschen thematisieren, auszuloten und regionale Differenzen in der literarischen Repräsentation des Bevölkerungstransfers und des Dreiecks Deutsche – Polen – Russen herauszuarbeiten. Die Konferenzbeiträge sollen deshalb vorrangig mit den durch die Postcolonial Studies entwickelten Konzepten arbeiten und an Texten, welche die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zu Polen gekommenen Gebiete thematisieren, regionale Spezifika aufzeigen.

Konferenzsprachen sind Deutsch und Polnisch. Im Anschluss an die Konferenz ist die Veröffentlichung eines Sammelbandes geplant.

Konferenzprogramm

Konferenzposter

Keynote

Anfahrtsskizze