Lehrstuhl für Slavische Literaturen und Kulturen
Bevölkerungstransfer

Bevölkerungstransfer

Der erzwungene Bevölkerungstransfer der Jahre 1944 - 1950 in der deutschen und polnischen Literatur – Fremd- und Kolonisierungswahrnehmungen im Dreieck Deutsche – Polen – Russen

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Über das Projekt

Das Forschungsprojekt widmet sich der kontrastiven Untersuchung deutscher und polnischer Literatur über den erzwungenen Bevölkerungstransfer der Jahre 1944 bis ca. 1950. Die ehemals deutschen oder teils deutsch besiedelten Gebiete, die nach 1945 zu Polen geschlagen wurden (Ostpreußen, Danzig mit Pomerellen, Posener Gebiet, Pommern, Ober- und Niederschlesien), werden dabei einzeln untersucht und sukzessive zu einem Gesamtbild zusammengefügt.

Projektphasen

Die erste Projektphase vom 1. Januar 2009 bis zum 30. Juni 2010 war Niederschlesien gewidmet, die zweite vom 1. November 2010 bis 31. August 2011 Oberschlesien. Die dritte Projektphase zu Danzig und Pomerellen begann am 1. Juli 2012 und endete am 31. Dezember 2013. Ab 1. August 2014 wurde die vierte und letzte Projektphase bearbeitet, die sich mit Ostpreußen auseinandersetzte. Das Projekt wurde zum 31. Dezember 2015 abgeschlossen. Die Resultate der vier Projektphasen mitsamt Bibliografien sind hier zugänglich. Im Rahmen der vierten Projektphase wurde im März 2015 eine internationale Fachtagung durchgeführt, deren Beiträge in einem Themenheft von Germanoslavica (28, 1/2, 2017) veröffentlicht wurden.

Projektleitung

Prof. Dr. Dirk Uffelmann

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Marta Patrycja Podolczak, M.A.
Mitarbeiterin in der Projektphase 1A (Niederschlesien) und 1B (Oberschlesien)

Christian Kampkötter, M.A.
Mitarbeiter in der Projektphase 2A (Danzig und Pomerellen)

Gefördert durch

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