Lehrstuhl für Romanische Sprach- und Kulturwissenschaft
Publikationen

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Manuel des francophonies

Manuel de francophonies

Diffusé dans le monde entier, implanté dans des environnements nouveaux,  le français s’est trouvé en contact avec d’autres langues qui l’ont influencé à différents degrés dans son évolution et son épanouissement. Cet ouvrage propose un panorama des modalités d'existence diverses auxquelles ces interactions ont donné naissance dans l'Hexagone et en dehors. Après deux exposés généraux, vingt-neuf contributions présentent chacune une zone spécifique pour en décrire la situation sociolinguistique historique et actuelle, les politiques d’aménagement linguistique externe et interne, ainsi que les particularités du français qui y est practiqué. Il en résulte la première description systématique des aires francophones réalisée selon des critères homogènes, qui ouvre ainsi la voie vers une typologie pluridimensionnelle des francophonies.

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Interkulturelle Kompetenz

Interkulturelle Kompetenz ist aktueller und wichtiger denn je. In dem an der Universität Passau entwickelten und vielfach an Schulen durchgeführten Lernparcours "Anleitung zum Fremdgehen" erleben Lernende ab der Sekundarstufe I eine interkulturelle Sensibilisierung. Sie erproben an fünf Lernstationen die Begegnung mit dem Fremden im Alltag, hinterfragen und entlarven Vorurteile gegenüber fremden Kulturen und durchbrechen gewohnte Denkstrukturen und Verhaltensmuster. Der Band bietet inhaltlich und methodische Grundlagen, einen Moderationsleitfaden und viele praxisorientierte Hinweise – so lässt sich die Vermittlung von interkultureller Kompetenz ganz einfach in den Unterricht integrieren.

Lingüística mediática y traducción audiovisual

Este libro tiende un puente entre nuevos enfoques de investigación en la lingüística mediática contrastiva alemán-español y los planteamientos actuales de la traducción audiovisual. Estudios comparativos español-alemán de la programación estética-pragmática reflejan la diversidad cultural en la red, partiendo de sitios web de compañías, universidades y redes sociales. Las contribuciones sobre la traducción audiovisual acometen los retos de la traducción que conlleva el plurilingüismo de un texto de partida y su variación lingüística.

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Von der Zeitung zur Twitterdämmerung

Von der Zeitung zur Twitterdämmerung
  • Nadine Rentel/Ursula Reutner/Ramona Schröpf (Hg.) Von der Zeitung zur Twitterdämmerung. Medientextsorten und neue Kommunikationsformen im deutsch-französischen Vergleich. Münster et al.: LIT Verlag 2014.

Von der Zeitung zur Twitterdämmerung? Der Titel dieses Bandes steht exemplarisch für die enormen Transformationsprozesse, denen die Kommunikation im Zuge der Digitalisierung unterworfen ist. Für die traditionelle Textlinguistik ergeben sich hieraus größere Herausforderungen. Die Beiträge des Bandes vermitteln einen Einblick in die Bandbreite neuer Fragestellungen am Beispiel von Texten aus Deutschland und Frankreich. Pressetextsorten sind mit dem Werbeportrait, dem Leserbrief und seinem digitalen Nachfolger, dem Online-Kommentar, vertreten. Internet-Seiten werden im Hinblick auf ihre Makro- und Mikrostruktur analysiert, digitale Kurztexte am Beispiel von E-Mails, SMS und Twitternachrichten betrachtet. Im deutsch-französischen Vergleich erscheinen dabei zahlreiche Spezifika, die Regionalisierungstendenzen der globalisierten Medienwelt belegen.

Bienvenue chez les Ch'tis

Bienvenue chez les Ch'tis
  • Ursula Reutner (Hg.) Bienvenue chez les Ch'tis. Scénario et dialogues de Dany Boon, Franck Magnier et Alexandre Charlot, d'après une idée originale de Dany Boon. Stuttgart: Reclam 2013.

Der erfolgreichste französische Film aller Zeiten. Die Komödie um den Postbeamten Philippe, der statt an die sonnige Côte d'Azur nach Bergues im äußersten Nordwesten Frankreichs versetzt wird und die Fahrt in den kalten, rauen Norden mit bangsten Erwartungen antritt, hat Millionen Zuschauer weltweit begeistert. Die sprachliche Komik, von der der Film lebt, ist allerdings – vor allem für Französischlerner – oft nicht unmittelbar verständlich (Bergues etwa wird ausgesprochen wie berk!: pfui!, igitt!), deshalb bringt Reclam die Original-Dialoge mit einer Einführung in die Ch'ti-Sprache und allen dazu notwendigen Erläuterungen.

Political Correctness

Political Correctness
  • Ursula Reutner/Elmar Schafroth (Hg.) Political Correctness. Aspectos políticos, sociales, literarios y mediáticos de la censura lingüística. Aspetti politici, sociali, letterari e mediatici della censura linguistica. Aspects politiques, sociaux, littéraires et médiatiques de la censure linguistique. Frankfurt am Main et al.: Lang 2012.

Lo políticamente correcto ya no es solo un empeño de fuerzas emancipadoras y antidiscriminatorias. Domina también gran parte del discurso político y social, a la vez que oculta frecuentemente los problemas verdaderos en cuestiones ética e ideológicamente sensibles. Mediante ejemplos de la política y la vida cotidiana, el volumen pone de manifiesto la gran diversidad y amplitud del fenómeno.

Il politicamente corretto non è più solo un’aspirazione di forze emancipatrici e antidiscriminatorie. Controlla anche gran parte del discorso politico e sociale, celando non di rado problemi intrinseci di questioni eticamente e ideologicamente sensibili. Con esempi della sfera politica e quotidiana il volume chiarisce l’ampia estensione del fenomeno.

Le politiquement correct n’est plus un simple jeu de forces émancipatoires ou anti-discriminatoires. Il domine actuellement une grande partie du discours politique et social, quitte à faire de l’ombre aux vrais problèmes éthiques ou idéologiquement épineux. À partir d’exemples issus de la vie politique et du quotidien, le volume s’attache à illustrer la diversité des questions qui s’y rattachent

Von der digitalen zur interkulturellen Revolution

Von der digitalen zur interkulturellen Revolution

Die digitale Revolution hat unser aller Leben verwandelt. In wenigen Jahrzehnten wurde weltweiter, sekundenschneller Datenaustausch selbstverständlich. Die interkulturelle Kommunikation wird damit ebenso erleichtert wie intensiviert.

Welche Auswirkungen hat dieser mediale Wandel auf ihre Qualität? Werden kulturgeprägte Verhaltensweisen auch in den neuen Medien beibehalten? Oder kommt es zur Homogenisierung ehemals kulturspezifischer Handlungsmuster? Bildet sich im Dritten Raum der Virtualität vielleicht eine ganz neue Kultur heraus?

Drei Themenblöcke stehen im Zentrum des Bandes: Die Beiträge zu Identität & Persönlichkeit behandeln die Konsequenzen des Medienwandels auf die Art der Selbstpräsentation. Der Komplex Team & Kollektive gilt der interkulturellen Kommunikation in virtuellen Gruppen und Arbeitsteams. Die Beiträge zu Zensur & Selbstzensur analysieren rechtliche Fragen und interessengeleitete Darstellungen. 

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Geschichte der italienischen Sprache

Geschichte der italienischen Sprache
  • Ursula Reutner/Sabine Schwarze (Hg.) Geschichte der italienischen Sprache. Tübingen: Narr 2011.

Das Hochschullehrbuch bietet eine didaktisch aufbereitete Überblicksdarstellung zur italienischen Sprachgeschichte, die sich den Bedürfnissen der akademischen Lehre in den aktuellen Studiengängen mit italianistischem Profil anpasst. Es gibt eine Übersicht über die historischen Entwicklungsphasen vom Vulgärlatein bis zur Etablierung des Italienischen als voll funktionstüchtige Nationalsprache. Im Anschluss an die für das Staatsexamen weiterhin prüfungsrelevanten altsprachlichen Phasen wird verstärkt die neuere Sprachgeschichte ab 1800 berücksichtigt, was vor allem den Bedürfnissen in den Bachelor-Studiengängen entgegen kommt. Zusätzlich zur Entwicklung einer hauptsächlich literaturbasierten Schriftsprachnorm und deren Verbreitung über Schule und Massenmedien werden ausgewählte Diskurs- und Texttraditionen der italienischen Schriftkultur behandelt. Die Darstellung der historischen Rolle des Italienischen als europäischer Kultursprache trägt der immer bedeutender werdenden Verbindung von Sprache, Identität und Kultur für die Sprachgeschichtsschreibung Rechnung.

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Medien und Wandel

Medien und Wandel
  • Institut für interdisziplinäre Medienforschung (Hg.) Medien und Wandel. Berlin: Logos 2011.

In der Forschung ermangelt es bislang interdisziplinärer Ansätze, mit denen im Zeitalter der Digitalisierung – einer Phase des technisch beschleunigten Medien-, Kommunikations-, und Öffentlichkeitswandels – der Wandel der Medien und der Wandel durch Medien durchleuchtet wird, und zwar multiperspektivisch und getragen von den jeweiligen Vorteilen der einzelnen Disziplinen und Fachkulturen. Die Mitglieder des Instituts für interdisziplinäre Medienforschung (IFIM) veranschaulichen mit programmatischen und exemplarischen Beiträgen jeweils den fachlichen Zugang hinsichtlich des Themas Medien und Wandel.

400 Jahre Québec

400 Jahre Quebec
  • Ursula Reutner (Hg.) 400 Jahre Québec. Kulturkontakte zwischen Konfrontation und Kooperation. Heidelberg: Winter 2009.

Die Koexistenzbedingungen von Trägern verschiedener Kulturen und Ideologien in einer Skala von Möglichkeiten zwischen Konfrontation und Kooperation sind ein zentrales Thema der gegenwärtigen Friedens- und Konfliktforschung. In dieser Hinsicht von besonderem Interesse ist Kanada schon aufgrund des Gegensatzes seiner beiden Gründernationen, der in neuerer Zeit noch durch die Rechte und Ansprüche der Ureinwohner und nicht zuletzt die Herausforderung der Integration von Einwanderern unterschiedlicher Herkunft komplettiert wird.

Zu einer existentiellen Frage werden diese vielfältigen Divergenzen für die frankophone Bevölkerung in dem vor 400 Jahren als französische Kolonie gegründeten Quebec, das mit dem Pariser Vertrag zu einer englischen Provinz wurde und seither durch das engagierte Eintreten für die Identitätswahrung, den Widerstand gegen die Assimilation an die anglophone Umgebung und die letztendlich auch friedenssichernde Entwicklung von Selbstbewusstsein in politischer, ökonomischer und sprachlicher Hinsicht gekennzeichnet ist. Das vielfarbige Mosaik des Umgangs mit den entsprechenden Kulturkontakten wird im vorliegenden Band aus der Sicht unterschiedlicher Fachrichtungen beleuchtet.

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Sprache und Tabu

Sprache und Tabu
  • Ursula Reutner (Hg.) Sprache und Tabu. Interpretationen zu französischen und italienischen Euphemismen. Tübingen: Niemeyer 2009.

Tabus sind Ausdruck des kulturellen Entwicklungsstandes und Selbstverständisses einer Gesellschaft und reflektieren somit deren Mentalität und Wahrnehmung der Realität. Speziell sprachliche Tabus sind über Euphemismen greifbar, die eine optimale Grundlage für entsprechende Interpretationen darstellen. Auf diesem Hintergrund gilt der Band französischen und italienischen Euphemismen, wie sie entsprechend dem Sprachverständis der Lexikographen zweier maßgebender Wörterbücher als solche ausgewiesen sind und sich bei umsichtiger Auswertung besonders gut für kulturvergleichende Betrachtungen eignen. Ausgehend von einer quantitativen und qualitativen Klassifizierung in Bezug auf formale und semantische Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden die Euphemismen in ihrer Raison d'être kultur- und mentalitätshistorisch erklärt und motivgeschichtlich in Bereichen verankert, die vom Magisch-Religiösen über das Ethisch-Ästhetische und Politisch-Korrekte bis hin zur "Ethik ohne Moral" reichen. Dabei wird das Phänomen des Euphemismus in seinen Ursachen, Motiven und Funktionen getrennt betrachtet und einer Gesamtinterpretation zugeführt.

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Le style, c'est l'homme

Le style, c'est l'homme
  • Ursula Reutner/Sabine Schwarze (Hg.) Le style, c'est l'homme. Unité et pluralité du discours scientifique dans les langues romanes. Frankfurt am Main et al.: Lang 2008.

Peut-on décrire ou expliquer des styles scientifiques nationaux – et parler d’un style scientifique français, italien ou espagnol – sans se servir de stéréotypes et sans réduire ainsi la complexité du sujet? Cette question n’est, il est vrai, pas dénuée d’une certaine provocation et posée en ces termes, on ne peut y répondre que négativement. Appliqué aux langues romanes le concept de styles scientifiques se situe en marge de la stylistique interculturelle et se réfère aux traditions discursives et à l’encadrement socioculturel du discours scientifique, au lieu de se limiter au seul caractère linguistique de l’écriture scientifique. A partir d’une réflexion préliminaire sur valeur du concept de style pour la description du discours scientifique, ce volume présente des approches traditionnelles sur la formulation de contenus scientifiques dans les langues romanes, pour discuter ensuite la question de savoir dans quelle mesure ces stratégies se maintiennent dans le cadre de la communication scientifique interculturelle actuellement existante ou si elles sont en passe de suivre des chemins innovateurs. Le volume contient huit contributions en français, sept en italien et deux en espagnol.

Beiträge zur Kreolistik

Beiträge zur Kreolistik
  • Annegret Bollée Beiträge zur Kreolistik. Herausgegeben und mit einem Vorwort, Interview, Schriftenverzeichnis und Gesamtbibliographie versehen von Ursula Reutner als Festgabe für Annegret Bollée zum 70. Geburtstag. Hamburg: Buske 2007.

Schon lange vor dem Aufschwung, den die Kreolistik in den letzten Jahren erlebt hat, hat sich Annegret Bollée den Kreolsprachen zugewandt und gilt daher mit Fug und Recht als Pionierin der deutschsprachigen Kreolistik.

Der Band gibt mit einer Auswahl ihrer Aufsätze einen Überblick über zentrale Themen der aktuellen Diskussion, die von der Soziolinguistik und Sprachpolitik über die Lexikologie und Lexikographie bis hin zur historischen Grammatik und Sprachgeschichte reichen. Die jeweils auch grundlegende Informationen und weiterführende Anregungen für zukünftige Forschungsprojekte enthaltenden Aufsätze werden durch Gespräche mit der Autorin ergänzt, die Einblicke in ihr Leben und ihr exemplarisches Berufsethos gewähren. 

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Sprache und Identität einer postkolonialen Gesellschaft im Zeitalter der Globalisierung

Sprache und Identität einer postkolonialen Gesellschaft im Zeitalter der Globalisierung

Die Entstehung der Kreolsprachen aus dem Zusammentreffen unterschiedlicher Kulturen im Kontext der Sklaverei gibt ihnen eine Sonderstellung unter den Regionalsprachen Frankreichs und ist auch in der heutigen soziolinguistischen Situation auf den französischen Antillen noch präsent. Erst die Regionalismusbewegung hat mit dem Stellenwert der Sprache als wertvollem Kriterium lokaler kultureller Identität die traditionelle französische Haltung zumindest offiziell modifiziert, was schließlich im Jahre 2000 zur Anerkennung des Kreolischen als Regionalsprache und 2001 zum Sekundarlehrerdiplom CAPES de créole führte.

In der Studie geht es darum, die Auswirkungen dieser Entwicklung im Sprachverhalten und Sprach- bewusstsein in Guadeloupe und Martinique aufzuzeigen. Gespräche mit engagierten Persönlichkeiten und eine systematische Enquête unter Studierenden ermöglichten, die derzeitige Verwendung von Französisch und Kreolisch zu charakterisieren und das heutige Sprachdenken zwischen regionalem Identitäts- verständnis und globaler Verflechtung festzuhalten und zu analysieren.

Das erstellte begriffliche und methodologische Instrumentarium trägt der besonderen Situation Rechnung und bringt dadurch für die Allgemeine Sprachwissenschaft weiterführende Definitionen von Diglossie und Sprachkonflikt. In Ausdifferenzierung des metasprachlichen Bewusstseins erweist sich die ideolinguistische Perspektivierung insgesamt als sehr nützlich und erfordert u. a. eine Anpassung im Verständnis des üblichen Kontinuums von Nähe- und Distanzsprache an die neuen Gegebenheiten.