Lehrstuhl für Romanische Literaturen und Kulturen
II. Internationales Symposium Jorge Semprún: Grenzen und Grenzüberschreitungen

II. Internationales Symposium Jorge Semprún: Grenzen und Grenzüberschreitungen

Hinten (von links nach rechts): L. García-Manso, J. F. García Bascuñana, D. Omlor, S. Wilk, Ó. H. Mejía Blanco, Í. Amo González, F. Nieto; vorne: B. Coca Méndez, Á. Santa, A. Piquer Desvaux, M. Gauthier-Dubédat, C. Benestroff, M. Leuzinger
Hintere Reihe (von links nach rechts): L. García-Manso, J. F. García Bascuñana, D. Omlor, S. Wilk, Ó. H. Mejía Blanco, Í. Amo González, F. Nieto

Vordere Reihe: B. Coca Méndez, Á. Santa, A. Piquer Desvaux, M. Gauthier-Dubédat, C. Benestroff, M. Leuzinger

Pressemeldung

Plakat zum II. internationalen Symposium Jorge Semprún

Als einer der wichtigsten Intellektuellen Europas, Exilspanier, ehemaliger Häftling des Konzentrationslagers Buchenwald, Untergrundkämpfer gegen die Diktatur Francos, Politiker, renommierter Schriftsteller und Drehbuchautor steht Jorge Semprún einmalig und exemplarisch für das von Totalitarismen gekennzeichnete 20. Jahrhundert. Den „Mann ohne Grenzen“ bezeichnet ihn der bekannte spanische Schriftsteller Juan Goytisolo und weist damit nicht nur auf die schmerzliche Erfahrung des frühen Exils und des Konzentrationslagers und die damit verbundene Multikulturalität Jorge Semprúns hin, sondern auch auf ein Vermächtnis, das die weltweite Anerkennung der Leserschaft, der Kritik und der Wissenschaft genießt.

Vom 18. – 20. Februar fand an der Universität Passau das 2. Internationale Symposium Jorge Semprún  mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Spanien, Frankreich, Österreich, England und Kolumbien statt. In ihrer Eröffnungsrede würdigte Prof. Dr. Susanne Hartwig das internationale Interesse des Themenschwerpunktes und insbesondere auch dessen Bedeutung für die Grenzstadt Passau. "Mit dem Thema der ‚Grenzen und Grenzüberschreitungen' schlägt die Tagung bisher unbegangene Wege in der Semprún-Forschung ein und bietet zugleich einen interdisziplinären Forschungsgegenstand, der Semprúns Schaffen grundlegend prägte", erklärt Dr. Mirjam Leuzinger, Organisatorin und Mitarbeiterin des Lehrstuhls für Romanische Literaturen und Kulturen (Prof. Dr. Hartwig). Die Vorträge der Teilnehmenden – unter ihnen der Historiker Felipe Nieto, Comillas-Preisträger des renommierten Literaturverlag Tusquets, und der Philologe Juan F. García Bascuñana, Organisator des ersten Symposiums - behandelten Grenzen zwischen Geschichte, Kunst und Fiktion, Kontaktzonen der Sprachen und Räume Europas, wie auch ideologische und ethische Grenzerfahrungen Jorge Semprúns.

Die Veranstaltung fand mit finanzieller Unterstützung der DFG, des Programms HISPANEX des Ministeriums für Bildung, Kultur und Sport in Spanien und der Association des Amis de Jorge Semprun (AAJS) statt.

Die Tagung wurde unterstützt durch:

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