Professur für Romanische Literaturwissenschaft/Landeskunde mit Schwerpunkt Frankreich
Professurinhaber

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Prof. Dr. Klaus-Peter Walter
Kontakt:

Prof. Dr. Klaus-Peter Walter
Professor

Professur für Romanische Literaturwissenschaft / Landeskunde (Schwerpunkt Frankreich)


Innstraße 25
Passau

Raum:PHIL 460
Telefon:+49(0)851/509-2851
E-Mail:KlausPeter.Walter@uni-passau.de
Sprechzeiten:Reguläre Sprechstunde während der Vorlesungszeit: Di 9.30-11.00 Uhr, Anmeldung elektronisch über Stud.IP
 
Lehrveranstaltungen
Wintersemester 2017/18

Lebenslauf

Prof. Dr. Klaus Peter Walter

Professor Walter wurde am 12. Mai 1953 in Saarbrücken geboren. Nach dem Abitur studierte er ab dem Wintersemester 1972/73 die Fächer Romanistik und Germanistik an der Universität des Saarlandes und der Université des Sciences Humaines in Strasbourg. 1978 absolvierte er das Magisterexamen. Nach einem Forschungsaufenthalt in Paris als Stipendiat des DAAD begann er im Wintersemester 1979/80 am Lehrstuhl von Professor Dr. Hans Jörg Neuschäfer in Saarbrücken seine akademische Laufbahn als Wissenschaftlicher Mitarbeiter. 1984 erfolgte die Promotion über Studien zur Geschichte des französischen Feuilletonromans. Die «Rocambole»-Romane von Ponson du Terrail, die 1985 mit dem Eduard-Martin-Preis der Universität des Saarlandes ausgezeichnet wurde (die Buchausgabe erschien 1986 im Lang-Verlag, Bern/Frankfurt/New York).

Nach einer weiteren Buchveröffentlichung zur Entstehung der modernen französischen Serienliteratur im Medium der Tageszeitung (zusammen mit D. Fritz-El Ahmad und H.J. Neuschäfer) und in Verbindung mit einer intensiven Lehrtätigkeit erfolgte Ende der 1980er Jahre die Umorientierung in Richtung auf die intensive Beschäftigung mit medienwissenschaftlichen Fragestellungen zum Kino und Fernsehen sowie die Vertiefung seiner hispanischen Kompetenz. Im Anschluss an seine Tätigkeit als Wissenschaftlicher Assistent wurde Klaus Peter Walter im November 1996 von der Philosophischen Fakultät der Universität des Saarlandes habilitiert. Mit seiner Habilitationsschrift (Titel: Auf der Suche nach einem neuen Realismus. Filmische Wirklichkeitskonstruktionen und ihre Bedeutung im Werk der «Nouvelle Vague»-Autoren Claude Chabrol, Éric Rohmer und François Truffaut) wollte der Verfasser nicht zuletzt einen Beitrag zur längst überfälligen Akzeptanz und Einbeziehung des Spielfilms in den Zuständigkeitsbereich der Literaturwissenschaft mit den entsprechenden Konsequenzen für Forschung und Lehre leisten.

Bis zum Ablauf des Sommersemesters 1997 arbeitete Klaus Peter Walter mit dem Titel eines Privatdozenten als Wissenschaftlicher Oberassistent am Romanistischen Institut der Universität des Saarlandes, danach folgte er dem Ruf auf die Professur für Romanische Literaturwissenschaft und Landeskunde der Universität Passau, wo er seit dem Wintersemester 1997/98 tätig ist.

Professor Walter ist mit der Realschullehrerin Maria-E. Walter verheiratet und hat zwei Kinder (Dominik, *1977; Annkatrin, *1980).