Professur für Romanische Literaturwissenschaft/Landeskunde mit Schwerpunkt Frankreich
Richtlinien für den Exkursionsbericht im frankophonen Kulturraum

Richtlinien für den Exkursionsbericht im frankophonen Kulturraum

Ziel der "großen Exkursion" ist es, ein kulturwissenschaftliches Thema (d. h. eine gesellschaftliche, wirtschaftliche, politische, kulturelle, geographische, etc. Fragestellung) vor Ort zu untersuchen und die Ergebnisse in Form eines Berichts zusammenzufassen.

Die Themenstellung des Exkursionsberichts soll demnach nicht aus dem Studium von Fachliteratur zu bearbeiten sein, sondern eine selbständige Recherche vor Ort voraussetzen. In Abgrenzung zu wissenschaftlichen Arbeiten stellt der Exkursionsbericht somit den kommunikativen Aspekt der Recherche sowie die persönlichen Erfahrungen und durchaus die eigene Meinung in den Vordergrund.

Grundlage für den Exkursionsbericht können zum Beispiel selbst durchgeführte Interviews oder Befragungen sein. Museumsbesuche, Stadtführungen u. ä. eignen sich weniger, da sie den Anforderungen einer eigenständigen Rechercheleistung nur schwer gerecht werden können. Der Aufbau des Exkursionsberichts soll sich an der Themenstellung orientieren, d. h. es sollte kein chronologischer Bericht einer Reise in ein frankophones Land abgeliefert werden.

Das Thema ist grundsätzlich frei wählbar, sollte jedoch vor Antritt der 5-tägigen Studienreise bzw. vor der konkreten Durchführung vor Ort mit Frau Prof. Schmelzer abgestimmt werden. Der Exkursionsbericht kann wahlweise in deutscher oder französischer Sprache abgefasst werden und sollte inklusive Bebilderung ca. 6-8 Seiten umfassen (Deckblatt und evtl. Anhang nicht mitgerechnet). Zur Korrektur des Exkursionsberichts schicken Sie ihn bitte zusammen mit dem Formular zur Anerkennung der Exkursion direkt per Mail an Frau Prof. Schmelzer (Dagmar.Schmelzer@Uni-Passau.De).

Hinweis

Angesichts der Tatsache, dass das Studienprojekt mittlerweile nur noch mit 1 (!) ECTS-Punkt in die Gesamtpunktzahl des Bachelor-Studiengangs eingeht, ergeben sich hinsichtlich der Intensität der Recherche und des Umfangs des Berichts deutliche Reduzierungen (1 ECTS-Punkt entspricht 1 "workload" [Arbeitsaufwand] von max. 25-30 Arbeitsstunden, womit die Organisation des Auslandsaufenthalts, thematische Wahl, Vorbereitung und Durchführung der Recherche sowie die Vertextung der Ergebnisse abzudecken sind. Insofern muss die empirische Arbeit vor Ort nur noch einem Minimalaufwand Genüge tun; dasselbe gilt für den Umfang des Exkursionsberichts (wahlweise in deutscher oder französischer Sprache zu redigieren), der sich zwischen 6-8 Seiten bewegen sollte.