Professur für Kunstpädagogik/Ästhetische Erziehung
IMAGO – Forschungsverbund Kunstpädagogik

IMAGO – Forschungsverbund Kunstpädagogik

Die Gründungsmitglieder des "IMAGO – Forschungsverbund Kunstpädagogik": (v.l.n.r.) Prof. Dr. Alexander Glas, Prof. Dr. Bettina Uhlig, Prof. Dr. Monika Miller, Prof. Dr. Jochen Krautz, Prof. Dr. Gabriele Lieber, Prof. Dr. Ulrich Heinen (nicht im Bild:
Die Gründungsmitglieder des "IMAGO – Forschungsverbund Kunstpädagogik": (v.l.n.r.) Prof. Dr. Alexander Glas, Prof. Dr. Bettina Uhlig, Prof. Dr. Monika Miller, Prof. Dr. Jochen Krautz, Prof. Dr. Gabriele Lieber, Prof. Dr. Ulrich Heinen (nicht im Bild: Prof. Dr. Hubert Sowa)

Gründung

Anlässlich eines Forschungscolloquiums an der Bergischen Universität Wuppertal wurde am 16. Mai 2014 der Forschungsverbund Kunstpädagogik Imago gegründet. Beteiligt sind hieran zunächst Prof. Dr. Alexander Glas (Universität Passau), Prof. Dr. Ulrich Heinen (Bergische Universität Wuppertal), Prof. Dr. Jochen Krautz (Bergische Universität Wuppertal), Prof. Dr. Gabriele Lieber (Pädagogische Hochschule der FH Nordwestschweiz), Prof. Dr. Monika Miller (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg), Prof. Dr. Hubert Sowa (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg) und Prof. Dr. Bettina Uhlig (Stiftung Universität Hildesheim).

Dabei signalisiert der Name "Imago" die zentrale Bedeutung des Bildes für die Bildung von Wahrnehmungs-, Vorstellungs-, Darstellungs- und Mitteilungsvermögen im Kunstunterricht.

Ziel des Forschungsverbundes

Die Gründung ist Folge einer schon länger währenden Kooperation in Forschung und Promotionsförderung der beteiligten Wissenschaftler, aus der bereits zahlreiche Publikationen hervorgegangen sind. Ziel des Forschungsverbundes ist die Stärkung einer historisch-systematischen wie anthropologisch-hermeneutischen Grundlagenforschung in der Kunstpädagogik. Dabei werden insbesondere auch Prozesse des bildhaften Gestaltens bei Kindern und Jugendlichen in ihrer kunstdidaktischen Relevanz mit innovativen Forschungsmethoden untersucht sowie gestaltungssystematische Aspekte der Kunst in Geschichte und Gegenwart in ihrer Bedeutung für die Kunstpädagogik analysiert. Darauf bauen zahlreiche Forschungsvorhaben zur kunstdidaktischen Unterrichtsforschung auf, die in curricularer Orientierung die Arbeitsfelder des Kunstunterrichts empirisch untersuchen und didaktisch neu strukturieren.

Die kooperativ betriebene Forschung zielt auf eine systematische Refundierung der Kunstpädagogik und eine daraus folgende Neuorientierung der Kunstdidaktik, wozu bereits zahlreiche Publikationen der beteiligten Wissenschaftler vorliegen bis hin zu einer äußerst erfolgreichen dreiteiligen Schulbuchreihe für das Fach Kunst.

Am Colloquium am Fachbereich F der Bergischen Universität Wuppertal nahmen neben den beteiligten Professoren mehr als 20 Doktorandinnen und Doktoranden teil. "Hieran wird deutlich, wie wichtig dem Forschungsverbund die Nachwuchsförderung ist", so Prof. Dr. Jochen Krautz, auf dessen Einladung die Tagung stattfand: "Dies wird regelmäßig fortgesetzt. Zudem wird der Forschungsverbund seine Publikationstätigkeit in einer eigenen Schriftenreihe bündeln und so im Fachdiskurs platzieren."

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