Zentrum für Medien und Kommunikation
Lehrprojekte

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Im ZMK

Atlas Medienfreiheit - Pressefreiheit in Osteuropa

Bild der Webseite von 'Atlas Medienfreiheit - Pressefreiheit in Osteuropa'

Warum protestieren die Bürger in Ungarn und Polen zunehmend gegen ihre Regierungen? Aus welchem Grund hat es der öffentlich-rechtliche Rundfunk so schwer in Osteuropa? Weshalb ist es für ukrainische Medien kaum möglich, frei zu berichten und sich dem staatlichen Einfluss zu entziehen? Antworten auf diese und viele andere Fragen zur Medienfreiheit in Osteuropa haben Studierende im Studiengang Medien und Kommunikation im Wintersemester zusammengetragen und in Form einer interaktiven Webseite aufbereitet.

Entstanden ist unter der Leitung von Professor Ralf Hohlfeld der „Atlas Medienfreiheit Osteuropa“, der alle relevanten Daten und Fakten für 24 osteuropäische Länder von Albanien bis Weißrussland enthält. Die Studierenden haben Forschungsergebnisse und Kennziffern von Nichtregierungsorganisationen wie „Reporter ohne Grenzen“, „Freedom House“ und „Transparency International“ gesammelt und hinsichtlich der Frage ausgewertet, wie stark die Medien in den Transformationsstaaten am Gängelband von Staat und Politik hängen. „Gerade hinsichtlich des erneut aufkommenden Ost-West-Konflikts ist es interessant zu beobachten, wie die Öffentlichkeiten in den jungen Demokratien und den postsozialistischen Staaten gelenkt und durch unfreie Medien beeinflusst werden“.

Eine einheitliche Tendenz ist dabei nicht auszumachen. Sah es vor einigen Jahren noch so aus, dass der Grad an Pressefreiheit in den osteuropäischen Staaten mit der geografischen Nähe zu Mittel- und Westeuropa steigt, so offenbaren die jüngeren politischen Entwicklungen in Polen und Ungarn auch gegenteilige Tendenzen. Das Forschungsprojekt macht deutlich, dass die Rückkehr zu autoritären Strukturen oft mit der neuerlichen Beschneidung der Pressefreiheit einhergeht.

Inhaltlich wird damit am Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft die Arbeit des umfangreichen EU-Projekts „Crossmedia und Qualitätsjournalismus“ fortgeführt. Das Lehrforschungsprojekt Atlas Medienfreiheit Osteuropa sucht Antworten auf offen gebliebene und neue Fragen, die sich aus dem Sechs-Nationen-Projekt ergeben hatten.

Das Leben, ein Abenteuer

Digitales Storytelling - Unter der Anleitung von Dr. Alexander Godulla entstand das crossmediale Projekt über vielfältige Geschichten aus dem täglichen Leben.

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Die Webseite von 'Das Leben, ein Abenteuer'

Stadt Land Flüsse

Passau einmal anders erleben - Bachelorstudentinnen und -studenten des Studiengangs Medien und Kommunikation haben im Rahmen der Veranstaltung „Multimedia Storytelling – geschichtenorientierter Journalismus im Netz“ unter der Leitung von Dr. Cornelia Wolf mit neuen selektiven Darstellungsformen und Datenjournalismus experimentiert und gemeinsam eine Webdoku über Passau produziert:

Donau, Inn und Ilz schlagen zugleich ihre Wellen an die alten Gemäuer der Stadt Passau im Süden Bayerns. Passau lebt mit dem Wasser, leidet durch das Wasser, liebt das Wasser. Ob Binnenschifffahrt, Tourismusmagnet oder Hochwasserkatastrophe, die Stadt hat gelernt, was es heißt tagtäglich dem Ungewissen und Schönen ausgesetzt zu sein. Die Dreiflüssestadt, wie sie einlädt und abschreckt zugleich!

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Die Teilnehmer des Projekts 'Stadt Land Flüsse'

Herzrasen

„Kandidat 1, wer ist Dein Herzblatt?“ Ganz im Stile des Fernsehklassikers haben sich Passauer Studierende das Verkuppeln von Singles zur Aufgabe gemacht. Ein crossmediales Projekt unter Leitung von Dozent Manuel Köppl.

Die Aufzeichnung der Live-Show können Sie hier finden. 

Bei der Aufnahme von 'herzblatt'

PassauNeu

Informieren und faszinieren - Fernsehmachen will gelernt sein! 

Unter der Leitung von Sigmund Gottlieb, Chefredakteur des Bayerischen Fernsehens, entstand im Seminar Fernsehjournalismus in diesem Semester die Sendung „PassauNeu"

Transit Passau

„Integration – Was kommt da auf uns zu?“ Diese Frage stellten Studierende des Uni-Projekts „Transit Passau“ im Rahmen einer Talkrunde im Zentrum für Medien und Kommunikation. Moderiert durch Christine Riemann diskutierten Oberbürgermeister Jürgen Dupper, Experten aus Recht, Kirche und Behörden sowie Helfer und Migranten die Folgen und Aufgaben die sich für die Stadt Passau und die Region aus der Flüchtlingssituation ergeben.

Im Anschluss präsentierten die engagierten Studierenden ihr transmediales Projekt „Transit Passau“ im Newsroom des ZMK.