Zentrum für Medien und Kommunikation
Das ZMK

Das ZMK

Das Zentrum für Medien und Kommunikation

Geplant wurde das Zentrum für Medien und Kommunikation zunächst als zentrale Gebäudeeinheit für die crossmediale Medienproduktion in den Medienstudiengängen „Medien und Kommunikation“ (Bachelor und Master). Im Laufe der Planungen wurden Nutzung und Anwendungsbereich um die Mediendienste des ZIM und um das Thema Medienforschung in den Bereichen Kommunikationswissenschaft und Medieninformatik erweitert. Das ZMK ist heute eine universitäre Einrichtung, die einerseits schwerpunktmäßig die Lehre und Medienpraxisausbildung der Medienstudiengänge der Universität Passau als moderne Infrastrukturmaßnahme unterstützt, andererseits vernetzte Informations-, Kommunikations- und Medientechnik bündelt, von deren Nutzung auch die nicht medienbezogenen Studiengänge durch die Mediendienste des ZIM profitieren können. Das ZMK trägt der Tatsache Rechnung, dass sich die Universität Passau in ihrer Zielvereinbarung 2009 - 2013 mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst neu orientiert hat. Zusätzliches Ziel wurde u.a. die „Herausbildung eines neuen Profilelements im Themenbereich der Kommunikations- und Medienwissenschaften“ (vgl. Zielvereinbarung der Universität Passau).

Ein kurzer Rückblick

Grundsteinlegung des Zentrum für Medien und Kommunikation

Am 3. Juni 2011 feierte Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch (links) gemeinsam mit dem ehemaligen Universitätspräsidenten Prof. Dr. Walter Schweitzer und 100 weiteren Gästen die Grundsteinlegung für das neue ZMK. Heubisch stellte dabei die Bedeutung der MuK-Studiengänge für die Universität heraus.

Grundsteinlegung am ZMK eröffnet MuK-Studiengängen neue Perspektiven

„Stärke die Stärken und nimm die Chancen wahr, wo du sie siehst.“ Mit diesen Worten hat sich Bayerns Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch deutlich für eine weitere Unterstützung des Bachelor- und Master-Studiengangs Medien und Kommunikation positioniert. Im Rahmen der Grundsteinlegung des Zentrums für Medien und Kommunikation sprach er sich dafür aus, die alten erfolgreichen Studiengänge zu unterstützen und weiter auszubauen. Darüber hinaus seien aber auch neue Studiengänge willkommen, insbesondere in Zusammenarbeit mit den Profilelementen der Universität.

Dazu zählen seit 2009 auch die Studiengänge Medien und Kommunikation. Als wesentlicher Baustein wurde in der gemeinsamen Zielvereinbarung der Universität Passau und des Freistaats Bayern festgehalten, bis 2012 eine zentrale Einrichtung für diesen Bereich zu schaffen. Laut Heubisch wird das neue Zentrum für Medien und Kommunikation Wissenschaft und Technik optimal miteinander verbinden: „Damit passt es hervorragend zur Weiterentwicklung der Universität Passau, die wir gerade unter dem Titel Technik Plus diskutieren.“

Kommunikationswissenschaft und Journalistik deutschlandweit in Spitzengruppe

Der Wissenschaftsminister betonte zudem, Kommunikation und Vernetzung zählten aktuell zu den Stärken der Universität Passau. Das CHE-Hochschulranking 2011 habe dies eindrucksvoll bestätigt. Im Feld Kommunikationswissenschaft und Journalistik rangiert Passau deutschlandweit in der Spitzengruppe.

„Es ist schön, dass durch das Ranking diese Stärken der Universität hervorgehoben werden und die Spannung auf neue Studiengänge schon ansteigt“, sagte Heubisch.

Das Geld für das Zentrum für Medien und Kommunikation sieht er gut angelegt für die Zukunft unserer Jugend: „Der Bau des Zentrums für Medien und Kommunikation nimmt die erfolgreiche Entwicklung der Universität Passau auf, stellt sich ihren Herausforderungen und eröffnet ihr neue Perspektiven für die Zukunft.“ Seiner Tochter, die in diesem Jahr die Allgemeine Hochschulreife erlangt hat, habe er zu einem Studium der Kommunikationswissenschaft geraten – an der Universität Passau.

Nach der Grundsteinlegung im Sommer 2011 konnte am 15. November ein weiterer wichtiger Schritt im Bauprozess gefeiert werden. Zum Richtfest für das Zentrum für Medien und Kommunikation begrüßte Uni-Präsident Prof. Dr. Walter Schweitzer trotz frostiger Temperaturen neben Gerhard Eck, Staatssekretär im Bayerischen Innenministerium, zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Verwaltung, Universität und Forschung. Finanziert wird das Gebäude aus den Programmen „Zukunft Bayern 2020 plus“ und dem „Nord- und Ost-Bayern Programm“. Diese Gelder wurden nach dem gescheiterten Transrapid-Projekt frei.

Crossmediale Lehrredaktion und internationales Forschungslabor

Die festliche Einweihung des Zentrums für Medien und Kommunikation erfolgte schließlich nach drei Jahren Bauzeit am 14. Mai 2014. Neben dem bayerischen Wissenschafts-Staatssekretär Bernd Sibler konnte auch Festredner Sigmund Gottlieb, der Chefredakteur Fernsehen des Bayerischen Rundfunks in Passau begrüßt werden.  Auch die Passauer Bevölkerung bekam eine Chance, die hochmoderne Medientechnik selbst auszuprobieren.