

Die vertikale Dreiteilung, die auch die Westfassade bestimmt, finden wir auch im Hauptschiff wieder. Das schlichte, unterste Drittel der Hauptschiffinnenwände versinnbildlicht die Armut des menschlichen Daseins. Im zweiten Drittel setzt die Belebung ein, symbolisiert durch die lieblich anmutenden Engelputten mit den darüber stehenden Tugendgestalten. Die Lebendigkeit, die nach oben hin stetig in ihrer Pracht und Überschwänglichkeit zunimmt, setzt im obersten Drittel ein, denn hier soll die Herrlichkeit Gottes offenbart werden. Atlanten, die die Naturgewalten symbolisieren, stemmen sich gegen das Hauptgesims, darüber deuten stehende Propheten auf ihre Mahnworte. Die Krönung wird dann in den farbenprächtigen Deckenfresken dargestellt, umrahmt von reichverzierten Stuckornamenten. Der prachtvolle und einfallsreiche Eindruck vom Inneren des dreischiffigen Doms wird unverkennbar von dem barocken Stuckwerk des Giovanni Battista Carlone (1640 1721) und Carpoforo Tencallas (1623 1685) und Carlo Antonio Bussis (1647 1690) Fresken dominiert.

Die vertikale Dreiteilung, die auch die Westfassade bestimmt, finden wir auch im Hauptschiff wieder. Das schlichte, unterste Drittel der Hauptschiffinnenwände versinnbildlicht die Armut des menschlichen Daseins. Im zweiten Drittel setzt die Belebung ein, symbolisiert durch die lieblich anmutenden Engelputten mit den darüber stehenden Tugendgestalten. Die Lebendigkeit, die nach oben hin stetig in ihrer Pracht und Überschwänglichkeit zunimmt, setzt im obersten Drittel ein, denn hier soll die Herrlichkeit Gottes offenbart werden. Atlanten, die die Naturgewalten symbolisieren, stemmen sich gegen das Hauptgesims, darüber deuten stehende Propheten auf ihre Mahnworte. Die Krönung wird dann in den farbenprächtigen Deckenfresken dargestellt, umrahmt von reichverzierten Stuckornamenten. Der prachtvolle und einfallsreiche Eindruck vom Inneren des dreischiffigen Doms wird unverkennbar von dem barocken Stuckwerk des Giovanni Battista Carlone (1640 1721) und Carpoforo Tencallas (1623 1685) und Carlo Antonio Bussis (1647 1690) Fresken dominiert.
In den Nebenschiffen befinden sich jeweils fünf Seitenaltäre. Der sich im Osten befindende Hochaltar aus Pappelholz mit gewalztem Silberblech (eine romanische Technik, die sein Gestalter wiederbelebt) ist 1953 hinzugefügt worden. Von Prof. Joseph Henselmann entworfen, stellt die Figurengruppe das Martyrium des Hl. Stephanus dar, des Schutzpatrons des Doms. Der Künstler zieht dabei zwei Bibelstellen zusammen, und zwar die Steinigung und die Vision des Hl. Stephanus. Ebenfalls von ihm ist der Volksaltar aus Ruhpoldinger Marmor von 1961, der unter der Vierung, dem Schnittpunkt von Langhaus und Querschiff, steht.



Im Westen befindet sich die aus fünf räumlich getrennten Orgelkörpern und 17 974 Pfeifen und 233 Registern (die größte Pfeife ist 11, 3 m hoch, wiegt 306 kg und hat einen Durchmesser von 50 cm; die kleinste Pfeife ist 6 cm hoch und hat einen Durchmesser von 2 mm) bestehende größte Domorgel der Welt, größte Schelfladenorgel der Welt, größte Kirchenorgel der alten Welt und größte Orgel Europas. Sie wurde in den Jahren 1978 1981 von Ludwig und Wolfgang Eisenbarth in Fortführung der G. F. Steinmeyerischen Orgel von 1928 erbaut.
Auffällig in der Innenausstattung ist auch die sehr imposant geschnitzte Domkanzel aus Lindenholz mit Blattgoldüberzug im Stile des Rokokoklassizismus. Sie wurde von Johann Georg Series und Lukas von Hildebrandt um 1726 geschaffen und wird von der Ecclesia, der Muttergottes, die im Schoß die Weltkugel und in der Hand einen Turm als Symbol der Kirche empor hält, bekrönt.
Unter dem Hochchor befindet sich die 1232 erbaute Krypta, die zwei mal im Jahr (am Todestag des letzten Bischofs, dem 11.3 und am 1. + 2. November) geöffnet wird.
Domschatz- und Diözesanmuseum sind heute in den Räumen der Neuen Residenz untergebracht.
Aus konservatorischen Gründen wird der Dom innerhalb der nächsten 10 Jahre mit einer weiß anmutenden Kalkschlämme neugefasst, dadurch wird der Dom auch deutlicher ein Werk des Barock sein.
bearbeitet von:
Nicola Maalouf
(16.8.2004)