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septem artes liberales:
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Die Geometrie umfaßt
Quellen zur Geometrie:
Moderne Sekundärliteratur: ...
Mittelalterliche Weltkarten bilden mehr oder weniger schematisch den damals bekannten Erdkreis ab. Dabei ergibt sich für die Landfläche eine kreisförmige (O-förmige) Gestalt, die durch das T-förmige Mittelmeer in die drei Kontinente Asien, Europa und Afrika geteilt wird (sog. T-O-Karten). Osten ist oben, Jerusalem liegt genau in der Mitte. Zur Karte gehört in der Regel eine verbale Beschreibung der Welt.
| Aus der kreisförmigen Darstellung darf nicht der falsche Schluß gezogen werden, man habe die Erde im Mittelalter für eine Scheibe gehalten. Vielmehr ist das Wissen um die Kugelgestalt der Erde auch im Mittelalter selbstverständlicher Kenntnisstand aller Gebildeten. |
| Das T-O-Schema gilt für alle Weltkarten, ganz gleich ob es sich um zentimetergroße Federzeichnungen in Handschriften handelt (Abbildung rechts) oder um metergroße farbige Karten wie z.B. die Ebstorfer Weltkarte: |

Auf den großen Weltkarten sind die Küstenlinien realistischer abgebildet als auf kleinen Schemazeichnungen. Auch die einzelnen Details sind realitätsnäher wiedergegeben, wie der folgende Ausschnitt mit Passau, Regensburg, Ulm, Nürnberg und Bamberg zeigt:

Neben den eigentlich geographischen Informationen werden auch biblische Abbildungen wie das irdische Paradies und die Arche Noah, phantastische Tiere usw. mit aufgenommen.