|
Als innere Merkmale der Urkunden bezeichnet man alles, was mit ihrer sprachlichen Gestalt zusammenhängt, namentlich:
Die inneren Merkmale können durch Vorlagen (Vorurkunden, Formelbücher) beeinflußt sein. Besonders strenge Regeln gelten für die Formulierung der päpstlichen Urkunden (stilus curiae). Durch Schrift- und Diktatvergleich können Urkunden anonymen Schreibern und Diktatoren zugeordnet werden. Auffälligkeiten bei den inneren Merkmalen machen die Urkunde fälschungsverdächtig. Besonders bei nur kopial überlieferten Stücken (bei denen eine Prüfung der äußeren Merkmale nicht möglich ist), müssen sie sorgfältig untersucht werden. |