Jean-Monnet-Lehrstuhl für Europäische Politik
Projekte

Projekte

Auf dieser Seite finden Sie Angaben zu allen laufenden sowie abgeschlossenen Projekten des Jean-Monnet-Lehrstuhls an der Universität Passau.

Laufende Projekte

VHB-Projekt "Policy-Making in the European Union"

Kurzbeschreibung:

Die Wissenschaftliche Übung in englischer Sprache setzt sich mit den Strukturen und Entscheidungsverfahren der EU als Sonderfall der Internationalen Beziehungen auseinander. Ziel des Seminars ist es, das Institutionsgefüge der EU kennenzulernen und den Prozess der Politikgestaltung in der EU zu untersuchen. Einen besonderen Schwerpunkt bilden hierbei zwischenstaatliche Verhandlungsprozesse am Beispiel der europäische Migrationspolitik. Dabei werden die theoretisch erlernten Inhalte in einem Politik-Planspiel praktisch angewendet.

Erasmus+ Projekt "LIB(e)RO"

  •  Einrichtung einer e-learning-Plattform zur Förderung des sozial inklusiven Lernens von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen in Bibliotheken; gefördert durch das Erasmus+ Programm der EU
  • Laufzeit: Oktober 2016 bis September 2018
  • Projektverantwortliche: Prof. Dr. Daniel Göler, Marielle Ratter, M.A.

Kurzbeschreibung:

Das gemeinsam mit österreichischen, griechischen und deutschen Projektpartnern durchgeführte Projekt LIB(e)RO soll BibliothekarInnen und SozialarbeiterInnen dazu befähigen, Bibliotheken als sozial inklusive und interkulturelle Lernorte für minderjährige Geflüchtete zu etablieren und letzteren damit den Start in eine neue Sprache und Kultur hier in Europa erleichtern. Im Rahmen des Projekts wird dabei eine Web-Lernplattform entwickelt, die die neuesten Erkenntnisse der Bildungsforschung und modernste Bildungstechnologien nutzt. Diese soll einerseits BibliothekarInnen und SozialarbeiterInnen die notwendigen Kenntnisse vermitteln, um den Lernprozess der Jugendlichen zu unterstützen. Andererseits soll sie erste Einheiten enthalten, die von den Jugendlichen selbst zum Kennenlernen einer neuen Sprache und Gesellschaft genutzt werden können. In einer Testphase wird das Projekt in ausgewählten Bibliotheken durchgeführt.

Mehr Informationen finden Sie auf der Website des Projekts sowie auf unserem Facebook-Auftritt.

Lehrinnovationsprojekt "INTEGRATION³"

Kurzbeschreibung:

Das Projekt INTEGRATION³ vermittelt Masterstudierenden fundierte Kenntnisse zur politischen Bildung und erforscht anwendungsbezogen Lehrkonzepte. In einer Praxisphase werden dann Asylsuchende in Passau von den Studierenden mit dem politischen Systems Deutschlands sowie der Europäischen Union vertraut gemacht.

VHB-Projekt "Governance in Mehrebenensystemen"

Kurzbeschreibung:

Das VHB-Projekt dient der Entwicklung und Durchführung eines onlinebasierten Kurses zur Multilevel-Governance-Perspektive. Als Fallbeispiel wird die EU als Mehrebenensystem betrachtet.

Trinationale Schülerakademie "EuropaPolitik erleben!"

Kurzbeschreibung:

Bei der Trinationalen Schülerakademie "EuropaPolitik erleben!" kommen jährlich bis zu 70 Schülerinnen und Schüler aus Österreich, Tschechien und Deutschland zusammen und diskutieren in einer Politiksimulation über die Europäische Union. Mithilfe von umfassenden Hintergrundmaterialien können sich die Tielnehmer intensiv auf die Simulation vorbereiten und während der Tage an der Universität Passau in die Rolle von realen Politikerinnen und Politikern schlüpfen. Durch die Realitätsnähe der Simulation erlernen die Teilnehmer auf diese Weise so eingänglich wie möglich, wie die EU funktioniert und wie schwierig manchmal Politikgestaltungsprozesse sein können. Abgerundet wird die Veranstaltung durch Vorträge prominenter Redner.

Berichterstattungen finden Sie u.a. unter folgenden Links:

Internationales und interdisziplinäres Doktorandenkolloquium

Kurzbeschreibung:

In Kooperation mit der Andrássy Gyula Universität Budapest und der Babes-Bolyai Universität Cluj-Napoca veranstaltet der Jean-Monnet-Lehrstuhl für Europäische Politik jährlich ein interdisziplinäres und internationales Doktorandenkolloquium.

Im Vordergrund dieses Treffens steht die Präsentation der jeweiligen Forschungsvorhaben und die Diskussion insbesondere des Forschungsdesigns und der jeweiligen Forschungsmethode, auch über die Grenzen der eigenen wissenschaftlichen Disziplin hinweg. Die thematische Bandbreite der vorgestellten Projekte umfasste dabei Fragen zur aktuellen Minderheitenpolitik in Ungarn bis zur Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

Abgeschlossene Projekte

Forschungskooperation "European Public Diplomacy"

Kurzbeschreibung:

Gemeinsam mit der Europäischen Bewegung Deutschland e.V. soll durch die Kooperationsforschung der Ansatz einer "European Public Diplomacy" untersucht und aufbereitet werden. European Public Diplomacy versucht die Einbindung weiterer Akteure in neue Wege der Außenpolitik zu systematisieren und analysieren. Demnach können neben staatlichen Akteuren auch nicht-staatliche Akteure, beispielsweise aus der Zivilgesellschaft, außenpolitische Ziele verfolgen. Die aktuelle Untersuchung soll Ansätze der European Public Diplomacy aufbereiten und in kurzen Beiträgen zusammenfassen. Erste Ergebnisse werden Ende des Jahres erwartet. Das Projekt stellt ein Folgeprojekt des Forschungsprojekts "Außenpolitik der Zivilgesellschaft" dar, welches in Kooperation mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) durchgeführt wurde

Sehen Sie zu diesem Thema auch die Pressemitteilung der Universität.

Forschungsprojekt "Außenpolitik der Zivilgesellschaft"

Kurzbeschreibung:

In dem Forschungsprojekt werden zivilgesellschaftliche Akteure der Bundesrepublik Deutschland daraufhin untersucht, welche praktischen Herausforderungen und Möglichkeiten sie im Umgang mit ähnlichen Akteuren im Ausland erlangen konnten. Als Basis dient die theoretische Herangehensweise mithilfe des Public Diplomacy Ansatzes und einer engen Zivilgesellschaftskonzeption.

Konkret werden die Mitgliedsorganisationen der Europäischen Bewegung Deutschland (EBD) in mehreren Stufen mithilfe von Interviews und Fragebogen untersucht. Im Fokus soll der Themenbereich Rechtsstaatlichkeit und Demokratieförderung stehen. Durch die Analyse erhoffen sich die Projektpartner detaillierte Einsichten in das Handeln dieser zivilgesellschaftlichen Akteure als außenpolitische Akteure sowie den Umgang mit unterschiedlichen Zivilgesellschaftskonzeptionen.

Den Abschlussbericht des Projekts finden Sie hier.

Innovative Lehre - "Regionalisierung und Globalisierung"

Kurzbeschreibung:

Die Veranstaltung stärkt das Lehrangebot zur europäischen Integration sowie zu Grundfragen wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Durch die Einbindung in Masterstudiengänge der Betriebswirtschaftslehre werden zudem Studierende erreicht, in deren normalem Curriculum die europäische Integration bisher nicht vorkommt. Umgekehrt erhalten Studierende des Masterstudiengangs European Studies Einblicke in betriebswirtschaftliche Fragestellungen, die sich im Zusammenhang mit regionalen Integrationsprojekten ergeben. Eine weitere wichtige Auswirkung ist zudem die Stärkung der Interdisziplinarität, die vor allem durch den Ansatz des Co-Teachings erreicht wird. Die gemeinsame Arbeit von Dozierenden unterschiedlicher Fachrichtungen in einer Lehrveranstaltung stärkt darüber hinaus aber auch die Interdisziplinarität auf der Ebene der Lehrenden.

Ergänzend zur Vorlesung werden begleitende Übungen angeboten, die sich neben einem vertieften Einblick in Grundfragen der jeweils anderen Disziplin mit verschiedenen wissenschaftstheoretischen Paradigmen befassen. Zudem sollen diese Übungen auch den interdisziplinären Austausch der Studierenden fördern. Auf der Basis dieser in der Präsenzlehre angebotenen Übungen sollen dann modulare E-Learning-basierte Vertiefungseinheiten entwickelt werden, welche die Präsenzübungen nach Auslaufen der Projektförderung ersetzen sollen.

Das dritte Element der Lehrveranstaltungen bilden Gastvorträge aus Wissenschaft und Praxis sowie ein Workshop, in dem Studierende mit der Thematik der EU-Forschungsförderung (bzw. Fragen der Forschungsförder-Antragsstellung für EU-Projekte) vertraut gemacht werden. Sowohl Gastvorträge als auch der Forschungsförderworkshop sollen entsprechend aufbereitet und nach Auslaufen der Projektförderung online-basiert weiter genutzt werden.

UACES Annual Conference 2012 vom 03.-05.09.2012

Pressemitteilung

Exchanging Ideas on Europe
 
http://www.uaces.org/passau/index.php

Nachbericht der Konferenz

Die Professur für Europäische Politik wird in Zusammenarbeit mit der Professur für Internationale Politik die 42. UACES Annual Conference an der Universität Passau ausrichten.

Die University Association for Contemporary European Studies ist die weltweit wichtigste wissenschaftliche Vereinigung im Bereich European Studies. Sie vereinigt WissenschaftlerInnen unterschiedlichster Disziplinen, die sich mit dem Forschungsgegenstand Europa beschäftigen.

Die UACES Tagungen finden in jährlichem Turnus statt und werden von profiliertesten ForscherInnen Europas und auch der USA besucht. Nachdem die Konferenz in den vergangenen Jahre an u.a. in Angers, Brügge und Cambridge gastierte, ist es umso erfreulicher, dass die Universität Passau im Jahr 2012 Gastgeber ist. Damit gelingt es der Universität nicht nur, sich in diese Reihe renommierter Universitäten einzufinden, des Weiteren konnte sich in 42 Jahren erstmals eine Universität aus dem deutschsprachigen Raum als Ausrichter empfehlen.

Die Konferenz steht 2012 unter dem Thema „Exchanging Ideas on Europe und wird vom 03. – 05. September stattfinden. Es werden 350 bis 400 nationale und internationale Europa-WissenschaftlerInnen erwartet.

ADLAF Nachwuchstagung 2011

Die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerika-Forschung (ADLAF) veranstaltete zusammen mit dem Jean-Monnet-Lehrstuhl für Europäische Politik der Universität Passau am 26. und 27. Mai 2011 an der Akademie für politische Bildung Tutzing ihre zweite Tagung für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler.

Die ADLAF (gegr. 1965) ist ein fachübergreifender Zusammenschluss von Forschungsinstituten und Einzelwissenschaftlern aller Disziplinen, die sich schwerpunktmäßig mit Lateinamerika befassen.

Die Tagung richtete sich an Promovierende aus allen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen, die sich mit Lateinamerika befassen. Ziel der Veranstaltung war es, den wissenschaftlichen Dialog unter Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern (und mit Vertreterinnen und Vertretern der Fachdisziplinen) zu fördern und ein Forum zu bieten, Forschungsprojekte vorzustellen und zu diskutieren. Darüber hinaus sollte mit der Tagung die Nachwuchsarbeit der ADLAF intensiviert werden.

Mit insgesamt fast 40 Teilnehmenden aus ganz Deutschland, die ihre Projekte mit renommierten Lateinamerikawissenschaftlern diskutieren konnten, war die Veranstaltung ein großer Erfolg für alle Beteiligten.

Aufgrund der Raumknappheit durch den doppelten Abiturjahrgang 2011 konnte die Tagung leider nicht wie ursprünglich geplant an der Universität Passau durchgeführt werden. Wir freuen uns aber sehr, dass wir mit der Akademie für Politische Bildung in Tutzing einen Partner gewinnen konnten, der uns ein hervorragendes Arbeitsumfeld und somit einen intensiven Austausch zwischen etablierten Wissenschaftlern und Nachwuchsforschern bot.

Budapest Academy on Central Eastern Europe (2011-2013)

Der Jean-Monnet-Lehrstuhl für Europäische Politik der Universität Passau bietet in Kooperation mit der Andrássy Gyula Universität Budapest die „Budapest Academy on Central Eastern Europe“ an. Diese ist Teil des Danube Summer Institutes, eines transatlantischen Studienprogramms, das gemeinsam von der Texas A&M University und dem Centre international de formation européenne (CIFE) durchgeführt wird. 

Gegenstand der „Budapest Academy on Central Eastern Europe“ sind die Beziehungen der EU zu ihren östlichen Nachbarländern. Hierzu werden Wissenschaftler und Praktiker einzelne Vorlesungen halten, die Grundlage für weitere Diskussionen im Seminarformat sind. Darüber hinaus soll amerikanischen und deutschen Studierenden aber auch die Möglichkeit geboten werden, Kontakte zu Kommilitonen aus Ungarn zu knüpfen und ein wissenschaftliches Programm an einer osteuropäischen Universität zu absolvieren.