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Am 02./03. Februar 2012 findet an der Universität in Passau der 2. Teil des Tansania-Vietnam Workshops in Zusammenarbeit mit der Universität Bayreuth statt. Es werden aus vergleichender Perspektive Faktoren für die Entwicklung beider Länder diskutiert. Der Workshop wird überwiegend in Englisch gehalten. Die Veranstaltung soll vor allem auch dem Austausch zwischen Bayreuth (Afrikastudien) und Passau (Südostasienstudien) auf studentischer Ebene dienen. Das
Programm des Workshops im Nikolakloster steht Ihnen hiermit zur Verfügung.

Zu Beginn der Feierlichkeiten zum Jubiläum der 60-jährigen Freundschaft zwischen der Republik Indonesien und der Bundesrepublik Deutschland besuchte am 31. Januar 2012 der indonesische Botschafter, Seine Exzellenz, Herr Dr. Eddy Pratomo, Stadt und Universität Passau.
Damit folgte er der Einladung durch Herrn Professor Dr. Tilman Schiel vom Lehrstuhl für Südostasienkunde I (Insular) und der Deutsch-Indonesischen Studierendeninitiative Passau.
Am Morgen wurde die Delegation aus Berlin, der Botschafter zusammen mit dem Bildungsattaché, Herrn Dr. Yul Y. Nazarrudin, und dem 1. Sekretär der Politikabteilung, Herr Faizal Chery Sidharta, am Lehrstuhl begrüßt. Anschließend empfing der Präsident der Universität, Herr Professor Dr. Walter Schweitzer, Seine Exzellenz in seinem Büro und lud die Besucher zu einem gemeinsamen Mittagessen ein.
Am frühen Nachmittag besuchte der indonesische Botschafter das Passauer Rathaus und trug sich in das Goldene Buch der Stadt ein. Dabei tauschten sich Dr. Pratomo und Jürgen Dupper, Oberbürgermeister der Stadt Passau, über die Geschichte der Stadt und die Beziehungen zwischen der Universität Passau und der Republik Indonesien aus.
Es folgte gegen 16.30 Uhr eine Gesprächsrunde mit Studierenden der Bachelor- und Masterstudiengänge mit Schwerpunkt Südostasien sowie der allgemeinen und fachspezifischen Fremdsprachenausbildung "Indonesisch". Dabei gab der Botschafter einen kleinen Einblick in seinen täglichen Arbeitsablauf und die Aufgaben seines Berufes. Er verdeutlichte den Studierenden die verschiedenen beruflichen und persönlichen Möglichkeiten in seinem Heimatland Indonesien und auch die Bedeutung der universitären Ausbildung mit Schwerpunkt Indonesien für seine Nation. In allen Bereich könnten beide Staaten nur voneinander profitieren, weshalb es besonders wichtig ist, die Ausbildungsperspektiven bestens zu fördern.
Am Abend sprach der Botschafter vor ca. 80 Gästen an der Universität Passau über die vergangenen 60 Jahre der intensiven deutsch-indonesischen diplomatischen Zusammenarbeit. Seine Exzellenz unterstrich nochmals die Herausforderungen für den Dialog der beiden Länder in den nächsten Jahrzehnten und die Bedeutung der Universität Passau bei der Ausbildung hervorragender deutsch-indonesischer Fachkräfte.
Die Deutsch-Indonesische Studierendeninitiative Passau bleibt mit der indonesischen Botschaft in Berlin auch über diesen Besuch hinaus in Kontakt und wird im Laufe des Jahres weitere Veranstaltungen zu den Feierlichkeiten der 60-jährigen Freundshaft zwischen der Republik Indonesien und der Bundesrepublik Deutschland organisieren.
Call for Papers
1. Symposium des Wissenschaftsforums Myanmar zum Thema „Einheit und Entwicklung in Myanmar“, 28.-30. März 2012, Universität Passau
In der letzten Märzwoche wird das Wissenschaftsforum Myanmar (WiMya) an der Abteilung Südostasienkunde der Universität Passau ein Symposium unter dem Thema ‚Einheit und Entwicklung in Myanmar‘ durchführen. Seit den Wahlen am 7. November 2010 und mit der Amtsübernahme der gewählten Regierung am 30. März 2011 eröffnen sich neue Perspektiven für internationale Kontakte. Innenpolitisch ist eine deutliche Erweiterung der Freiräume für gesellschaftliche Aktivitäten und die Entstehung einer offeneren Atmosphäre zu beobachten. Immer noch betont die Regierung jedoch, dass die ‚nationale Einheit‘ des Landes unter allen Umständen gewahrt bleiben müsse. Diese Entwicklungen, die Ergebnisse verschiedener Reisen in das Land und die Gespräche mit Kollegen dort lassen hoffen, dass in naher Zukunft auch akademische und wissenschaftliche Kontakte in größerem Umfang und auf dauerhafter Basis möglich werden.
Die neuen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Möglichkeiten sollen auf dem geplanten Symposium diskutiert werden. Idealerweise sollten sich die Vorträge – gern auch aus ganz unterschiedlichen Perspektiven – mit der aktuellen Situation in Myanmar sowie den beobachteten und erwarteten Konsequenzen dieser Öffnung beschäftigen. Auch Hintergründe für den Politikwandel der verschiedenen Akteure können beleuchtet und diskutiert werden. Folgende übergreifende Themen sind angedacht:
- Stand der Forschung generell (Problematiken, Stand der Forschung, mögliche Zukunftsperspektiven in unterschiedlichen Disziplinen)
- Wirtschaftliche Situation und Wirtschaftsentwicklung
- Möglichkeiten der Entwicklungspolitik
- Modernisierung von Forschung und Lehre, Empfehlungen für Institutionen
- Politische, soziale, historische, religiöse Diskurse
- Kommunikation und institutioneller Wandel
Wir bitten um Abstracts an: Sascha Helbardt (shelbardt
yahoo.com)
Rüdiger Korff (Sprecher des Wissenschaftsforums Myanmar)