Lehrstuhl für Digital Humanities
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Aktuelle Projekte

ViSIT (2016-2019)

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Das Projekt ViSIT (Virtuelle Verbund-Systeme und Informations-Technologien für die touristische Erschließung von kulturellem Erbe) nutzt den digitalen Strukturwandel für die Inwertsetzung des kulturellen Erbes: Die Passauer Veste Oberhaus und die Festung Kufstein werden als prototypische Vertreter der Burgen und Residenzen des Inn-Salzach-Donau-Raumes durch multimediale Installationen und ein virtuelles Verbundsystem neu für Besucher erschlossen. Bauten und museale Sammlungsbestände werden auf Basis eines "Virtuellen 3D-Museums" als Zeuginnen eines historisch gewachsenen, grenzübergreifenden Kulturraumes neu erlebbar.

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Modelling between Digital and The Humanities (2016/17)

Grafik Modellierung

Das Projekt "Modelling between digital and humanities: thinking in practice" untersucht die interdisziplinäre Literatur zum Thema "Modellierung" mit dem Ziel, ein integriertes Verständnis von Modellen über die jeweiligen Disziplingrenzen hinaus zu entwickeln. Ein solches fachübergreifendes Verständnis zählt zu den wichtigen Desideraten in den Digital Humanities. Das Projekt wird durch die VolkswagenStiftung im Rahmen der 2014 gestarteten Initiative „Originalitätsverdacht? – Neue Optionen für die Geistes- und Kulturwissenschaften“ gefördert.

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PACE

PACE steht unter dem Leitthema: „Multimodale Konstruktion und Rezeption kultureller Muster“. Das Zentrum erforscht, wie Text, Bild und Audio zusammenspielen, um Objekten im Kontext digitaler und digitalisierter Medien Bedeutungen zuzuschreiben. Es schafft zudem die hierfür erforderlichen strukturellen Voraussetzungen. Die Forschenden analysieren rechnergestützt Muster in verschiedenen digital(isiert)en Medien und setzen sich mit Methoden für deren Repräsentation, Annotation sowie der (teil-)automatisierten Entdeckung multimodaler Wissensbestände in großen digitalen Materialkorpora auseinander.

Abgeschlossene Projekte

Diachrone Darstellungsverfahren (2013-2016)

DigFAST – Prototype eines visuellen Markup-Editors nach TEI P5 Guidelines

Das Projekt erforscht anhand genetischer Texteditionen von Werken der Autoren Virginia Woolf, James Joyce und Walt Whitman diachrone Markup- und Darstellungsverfahren, mit denen die Digital Humanities zu Literaturkritik und Textforschung in digitalen Arbeitsumgebungen beitragen.

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Digitalisierung Passauer Bistumsblattes (2015/2016)

Das Projekt ermöglicht der Bevölkerung, als auch WissenschaftlerInnen, den Zugang zu einem wichtigen Stück Passauer Zeitgeschichte. Bemerkenswert ist, wie die Redakteure des "Passauer Bistumsblattes" unter strengsten Zensurbedingungen während der NS-Zeit eine katholische Zeitschrift herausgeben konnten. Die Jahrgänge 1936-1941 wurden durch das Archiv des Bistums und des Lehrstuhls für Digital Humanities der Uni Passau digitalisiert und für weitere Analysen aufbereitet.

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Deutsch-tschechisches Digital Humanities Labor zur historischen Forschung (2014/15)

Online-Ausstellung zur familiären Erinnerung an den Ersten Weltkrieg

Das Projekt umfasste die Ausstattung eines standortübergreifenden Labores für Digital Humanities mit den beiden Standorten Budweis (CZ) und Passau, welches nachfolgend grenzüberschreitend für die Realisierung der beiden Forschungsvorhaben Digitalisierung historischer Zeitungen (DhZ) und Feldforschung zum Ersten Weltkrieg genutzt wurde.

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Donau-Zeitung digital (2014)

Online-Zugriff auf die Passauer Donauzeitung von 1914

Im Projekt wurde anlässlich des Gedenkjahres 2014, in dem sich zum hundertsten Male der Beginn des Ersten Weltkriegs jährte, die Ausgaben der "Donau-Zeitung" aus der Anfangsphase des Krieges (August bis Dezember 2014) digitalisiert und online verfügbar gemacht.

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