Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation
Dr. Martina Maletzky

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Telefon: +49(0)851/509-2925
Fax: +49(0)851/509-2922
Martina.Maletzky@uni-passau.de
Raum: IG 201
Gottfried-Schäffer-Str. 20
Passau
Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation
Sprechzeiten: Mittwochs, 14:00 bis 15:00 Uhr, in der vorlesungsfreien Zeit nach Vereinbarung!

Lehrveranstaltungen

Sommersemester 2019

Wintersemester 2018/19

Lebenslauf

  • Promotion an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg zum Thema "Die Generierung von Interkultur. Eine strukturationstheoretische Betrachtung kultureller Anpassung deutscher Expatriates in Mexiko"

Seit 11/2014

  • Akademische Rätin am Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation

1/2011 - 10/2014

  • Lehrstuhl für Organisation/Soziologie, Migration, Mitbestimmung, Ruhr-Universität Bochum wissenschaftliche Mitarbeiterin
  • Projektkoordination deutsch-mexikanisches Forschungsprojekt CHAPOC (Cross-border Personnel Mobility between Mexico and Germany Changing Patterns of Organisational Coordination) (DFG/CONACYT gefördert)

1/2008 - 12/2010

  • Lehrstuhl für Personalmanagement und interkulturelle Führung, ESCP Europe, Berlin
  • wissenschaftliche Mitarbeiterin, Mitarbeit im Projekt Leadership of Western Managers in Moscow

5/2006 - 9/2008

  • Institut für Soziologie, TU Berlin
    wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt INITAK (Internationalisierungsprozess der IT-Branche in Deutschland: Auswirkungen auf Kategorisierungsmuster von Tätigkeitsprofilen und Fachkräften)

7/2001 - 12/2005

  • Dozentin Deutsch als Fremdsprache

3/2004 - 12/2004

  • Praktikum
    Silver Age GmbH, Freiburg
    Beratergesellschaft für soziale Dienstleistungen, Senior Consumer und neue Medien

5/2002 - 10/2002

  • Universidad Autónoma de México
    Dozentin Deutsch als Fremdsprache

Lehre

Die Lehre von Frau Dr. Martina Maletzky beschäftigt sich mit Interkulturalität und interkultureller Organisationsforschung  in engem Zusammenhang mit deren Ursachen/ Antezedentien und kontextuellen Einflüssen sowie den Auswirkungen von Interkulturalität auf verschiedene Aspekte der Gegenwartsgesellschaften. Einer soziologischen Tradition verpflichtet wird interkulturelle Interaktion als eine Sonderform  sozialen Handelns verstanden und kann demnach nicht isoliert von der jeweiligen Rahmung (Goffman 1974) und den gesellschaftlichen Zusammenhängen, in denen sie stattfindet, betrachtet werden. Verstanden als interkulturelle Strukturierung (Maletzky 2010, 2014, Giddens 1980) ist interkulturelle Interaktion vor allem durch die rahmenden Sinnstrukturen, Machtverhältnisse und Normen beeinflusst und in übergeordnete Kontexte wie organisationale,  gesellschaftliche und weltsystemische Prozesse eingebunden, denen in der Lehre und Forschung besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Um es den Studierenden zu ermöglichen die  Einbettung interkultureller Interaktionszusammenhänge ganzheitlich zu verstehen, befasst sich die Lehre mit den Voraussetzungen der interkulturellen Kommunikation (Migration, Globalisierung/Internationalisierung von Organisationen), deren Kontexten (Auslandsentsendungen, Migrationskontexte, Umgang mit Diversität in Organisationen) und daran gekoppelten Theorien (Organisationstheorien, soziale Ungleichheitstheorien, Kulturtheorien, etc.)  sowie mit den Konsequenzen von Interkulturalität (soziale Ungleichheit, Inklusion/Exklusion in Organisationen, (Arbeitsmarkt)Integration von Migranten). 

Lernziel ist es hierbei

  • komplexe Zusammenhänge zu verstehen und hinterfragen zu können,
  • als zukünftige Führungskräfte für inhärente und tw. benachteiligende Machtstrukturen sensibel zu sein 
  • die Anwendung  theoretischer Annahmen auf interkulturelle Zusammenhänge zu schulen

In den Veranstaltungen wird die Mikroebene der interkulturellen Interaktion mit der Meso- und Makroebene in Zusammenhang gebracht. In den thematisch ebenso ausgerichteten Lehrforschungsseminaren sollen erlernte theoretische Grundlagen in überschaubaren Forschungsprojekten angewandt und die Methodenkompetenz geschult werden, die für das Verfassen der Abschlussarbeiten von hoher Wichtigkeit ist.

Kulturraumschwerpunkt: Mexiko

 

 

Forschung

Die Forschung von Dr. Martina Maletzky beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen von grenzüberschreitender  Mobilität (Auslandsentsendungen, Migration), Organisationen und Interkulturalität. Sie verknüpft organisationssoziologische Grundlagen mit interkultureller Interaktionsforschung und ausgewählten migrationssoziologischen Fragestellungen.

a) Organisationen und grenzüberschreitende Mobilität: Mobilitätsregime, Interkulturalität und Arbeitsbedingungen im Kontext von Auslandsentsendungen und Migration

  • Auswirkung der Internationalisierung von Organisationen auf die Arbeitsbedingungen und die Lebenswelt der Mitarbeiter
  • Organisationale Mobilitätsmuster
  • Die Strukturierung von Interkultur bei Auslandsentsendungen
  • Auslandsentsendungen in NPO (Arbeitsbedingungen, Institutionelle Einflüsse auf Mobilitätsregime)

b) Interkulturalität im Kontext von Migration und Integration

  • Integration von Geflüchteten und Organisationen
  • Organisationen als korporative Boundary Spanner
  • Integration von Geflüchteten in Handwerksberufe: Herausforderungen und organisationale Integration

 aktuelle Forschungsprojekte:

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