Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation
Aktivitäten

Aktivitäten

2017

Besuch von Studierenden der Germanistik der Universität Sarajevo

Am Montag, 16. Oktober 2017 nahm der Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation (Prof. Dr. Barmeyer) eine Studierendengruppe der Germanistik der Universität Sarajevo in Empfang. Unter der Leitung von Prof. Dr. Vedad Smailagić lernen die 15 Studierenden auf einer zweiwöchigen Exkursion die Kultur und Sprache Deutschlands kennen und machen dabei unter anderem Halt in Passau, Freiburg und Mannheim. Im Mittelpunkt des Dialogs stand der Austausch zwischen Inhalten und Praktiken germanistischer Sprachwissenschaft in Bosnien und Herzegowina und Kulturwissenschaft und -wirtschaft an der Universität Passau.

Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt: Kooperation mit der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz

Der vermehrte Zuzug von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund  hat u.a. zur Folge, dass Unternehmen und Ausbildungsinstitutionen langfristig vor der Herausforderung stehen eine zunehmend plurale Mitarbeiter- und Schülerschaft zu koordinieren. Der Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation der Universität Passau und die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz begleiten im Rahmen eines Forschungsprojekts den Einstieg von Geflüchteten in den Berufsalltag . Im Rahmen des bereits seit mehreren Semestern stattfindenden Projektseminares (48550j) sollen die Herausforderungen, denen sich die einzelnen Akteure (Menschen mit Fluchthintergrund, Ausbildungsinstitutionen und Betriebe) gegenüber sehen, aus deren Perspektive beschrieben und die Ergebnisse empirisch erfasst werden. Die Ergebnisse sollen in Form von einem Video, einer Broschüre oder Workshops an die Teilnehmer zurück gespiegelt werden.

Ansprechpartner sind Angela Sedlmaier (Ausbildungsakquisiteurin für junge Menschen mit Fluchthintergrund, Geschäftsbereich Berufsbildung) von der Handwerkskammer sowie Dr. Martina Maletzky (akademische Rätin) vom Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation.

Disputation von Sebastian Öttl am 9. August 2017.

Wir gratulieren unserem ehemaligen Kollegen Sebastian Öttl zur erfolgreich abgelegten Promotionsprüfung zum Dr. rer. soc. an der Philosophischen Fakultät der Uni Passau. Die Promotionsschrift von Sebastian Öttl, der von 2010 bis 2016 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation war, trägt den Titel “Grenzüberschreitendes CSR-Management in Multinationalen Unternehmen. Identitäten, Praktiken & Strukturen vor dem Hintergrund institutioneller Komplexität.” Doktorvater war Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Christoph Barmeyer, Zweitkorrektorin war Professorin Dr. Ina Aust-Gronarz (Universität Louvain, Belgien), Drittkorrektor Professor Dr. Eric Davoine (Universität Fribourg, Schweiz). Die Arbeit wurde von allen Gutachtern mit der Bestnote "summa cum laude" bewertet.

Inhaltlich beschäftigt sich die Dissertationsschrift mit multinationalen Unternehmen (MNUs), die zunehmend zu zentralen Akteuren werden, deren grenzüberschreitende wirtschaftliche Aktivitäten auch auf gesellschaftliche Strukturen, Prozesse und Entwicklungen wirken; sie tragen somit auch gesellschaftliche Verantwortung. Auf der Basis institutioneller Logiken und anhand von qualitativ ausgerichteten Fallstudien wird untersucht, wie multinationale Unternehmen ihr grenzüberschreitendes CSR-Management vor dem Hintergrund institutioneller Komplexität – der Vielfalt von CSR-Vorstellungen und -Erwartungen – gestalten. Dabei ist es Ziel der Arbeit, der Bewältigung dieser Komplexität in Bezug auf ihre Methoden und Mechanismen nachzuspüren. Die Arbeit kommt zum Ergebnis, dass MNUs ihr grenzüberschreitendes CSR-Management an den Vorstellungen und Normen transnational ausrichten, ohne in den unterschiedlichen Ländern für diese Form des CSR-Managements sanktioniert zu werden.

Das Photo zeigt Sebastian Öttl (4.v.r.), Doktorvater Prof. Dr. Christoph Barmeyer (3.v.r.), Drittkorrektor Prof. Dr. Eric Davoine (2.v.r.) sowie ehemalige Kolleginnen und Kollegen des Lehrstuhls

„Cultural interfaces in international organizations“ EURAM-Konferenz in Glasgow 2017

Zusammen mit Professorin Sylvie Chevrier (Université de Paris-Est Marne-la-Vallée) und Professorin Mette Zöllner (Copenhagen Business School) hat Professor Christoph Barmeyer die Sektion „Cultural interfaces in international organizations” im Rahmen der EURAM (European Academy of Management)-Konferenz in Glasgow geleitet. Die Konferenz fand vom 21. bis 24. Juni 2017 an der University of Strathclyde zum Thema „Managing Knowledge: Making Knowledge Work“ statt. In der Sektion ging es vor allem darum, wie kulturelle Diversität in multinationalen Organisationen an Schnittstellen gemeistert wird, insbesondere wie in internationalen Transferprozessen Rekontextualisierung stattfindet und welche Rolle Akteure als interkulturelle Interfaces einnehmen. Das Photo zeigt die drei Organisatoren der Arbeitsgruppe und (rechts) Dr. Jean-Pierre Segal, Université Paris-Dauphine.

Exkursion ins Garchinger Technologie- und Gründerzentrum (gate)

Im Rahmen des Hauptseminars „Interkulturelle Kreativität in Organisationen“ fand am 19. Juni 2017 eine Exkursion mit Prof. Dr. Barmeyer und Madeleine Bausch ins Garchinger Technologie- und Gründerzentrum (gate) statt.
Das Gründerzentrum bietet derzeitig rund 60 Start-ups und kleinen Unternehmen die Möglichkeit, Büroräume anzumieten, Produktentwicklungen zu testen, mit Experten aus Technik und Wissenschaft zu experimentieren sowie von Netzwerkeffekten im Zentrum zu profitieren.
Während des Besuchs bekamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Masterseminars vom Leiter und Geschäftsführer, Herrn Christian Heckemann, Einblicke in Geschichte und Infrastruktur des Zentrums und des Universitätscampus der TU München. Es präsentierten zudem drei innovative Start-ups ihre Unternehmungen und erzählten über ihre Einbindung in die lokalen Netzwerke vor Ort. Die Exkursion diente dabei als praktischer Einblick in Kreativität, Innovationen und die regionale Einbindung von Organisationen, die neben weiteren Themen im Hauptseminar thematisiert werden.

Öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema „Integration ermöglichen durch konstruktive Perspektiven: Bildung. Arbeit. Kultur.“

Wie sich Integration - eine der größten interkulturellen Herausforderungen westlicher Gesellschaften - konstruktiv gestalten lässt, war das Thema der öffentlichen Podiumsdiskussion am 13. Juni 2017, die vom Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation gemeinsam mit den Gründerinnen der BETO-App, Julia Lohfink und Constanze Seibel, organisiert wurde.
Nach einer kurzen Einführung in grundlegende Zusammenhänge der gesellschaftlichen Integration und der Migrationsforschung von Dr. Martina Maletzky (Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation) wurden im Anschluss Projekte aus der Region vorgestellt, die illustrierten, wie Integration über Bildung, Arbeit und Kultur gestaltet werden kann. In der anschließenden Podiumsdiskussion nahmen Professor Dr. Christoph Barmeyer, Julia Lohfink und Constanze Seibel, Dr. Martina Maletzky und Alisha Kress, Leiterinnen des Projektseminars "Fluchtmigration und Interkulturalität" (Universität), die Passauer Studenten Muhammed Maher Qawas, Mohammed Najjar und Mohammed Anas Alhashmi (alle drei mit Fluchthintergrund), sowie Angela Sedlmaier, Ausbildungsakquisiteurin für junge Flüchtlinge, Asylbewerber und unbegleitete Minderjährige (Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz) teil. Die anregende Abendveranstaltung, die unterschiedlichste Perspektiven zeigte und an der sich auch das Publikum aktiv beteiligte, wurde von Katrina Jordan, Pressesprecherin der Universität Passau, moderiert. Einen Artikel hierzu finden Sie in der Passauer Neuen Presse.

Deutsch-französische Kooperation im Hochgeschwindigkeitsverkehr mit TGV – ICE. 10 Jahres Feier von Alleo (DB-SNCF)

Auf Einladung des Deutschen Botschafters in Paris, Dr. Nikolaus Meyer-Landrut, hielt sich Professor Barmeyer anlässlich des 10 jährigen Jubiläums von Alleo am 2. Juni 2017 in Paris auf. Alleo ist ein deutsch-französisches Gemeinschaftsunternehmen aus DB und SNCF, das den grenzüberschreitenden Hochgeschwindigkeitsverkehr mit ICE und TGV organisiert und die deutschen und französischen Besonderheiten berücksichtigt. Es existiert seit 2007 und hat bis 2017 mehr als 14 Millionen Passagiere transportiert. Professor Barmeyer hatte zusammen mit seinem französischen Kollegen Professor Eric Davoine von der Université Fribourg ein Forschungsprojekt mit Alleo zu ausgehandelter Kultur und interkultureller Komplementarität durchgeführt, das zu verschiedenen Veröffentlichungen, u.a. in der renommierten International Business Review, geführt hat. Am Sitz des deutschen Botschafters, im Palais Beauharnais, führte er Gespräche mit zahlreichen Akteuren dieses deutsch-französischen Joint Ventures, wie mit deutschen und französischen Alleo-Mitarbeitern, dem Alleo Geschäftsführer Frank Hoffmann und Verantwortlichen von der Deutschen Bahn und der SNCF.

Das Bild zeigt (von links) Ulrike Haupt (Culture Bridge), Professor Dr. Christoph Barmeyer (Universität Passau), Dr. Klaus Vornhusen (Deutsche Bahn) und Dr. Wolfgang Merz (Deutsche Bahn).

Interaktives interkulturelles Management

Die Mastervorlesung "Interkulturelles Management" führt unser Lehrstuhl nun zum zweiten Mal im Format des "umgekehrten Unterrichts" (inverted classroom) durch. Dabei werden den Studierenden die thematischen Inhalte der Vorlesung per Video zur Verfügung gestellt, die dann vor der jeweiligen Präsenzsitzung zu Hause vorbereitet werden können.
In der Präsenzsitzung werden dann offene Fragen geklärt und die Inhalte dialogisch und interaktiv vertieft - wie in diesem Beispiel das Thema der interkulturellen Personal- und Organisationsentwicklung anhand einer Fallstudie zur Internationalisierung der fiktiven "Innwiese GmbH". Die Studierenden sollten in die Rollen der Personalmanager, Produktionsleiter, Forscher und Entwickler und der externen Organisationsentwicklungsberater schlüpfen und auf Basis des Gelernten ihre Argumente und Positionen für die Internationalisierungsstrategie 2020 der Innwiese GmbH durchsetzen.

ATLAS-Preis

Mit dem Kongress-Beitrag "Retaining repatriate knowledge at the crossroad between Global Knowledge Management and Global Talent Management" auf der internationalen Konferenz Atlas/AFMI, der französischsprachigen Vereinigung zur Internationalen Management-Forschung 2017 in Antananarivo (Madagascar), hat Professor Christoph Barmeyer zusammen mit seinen Co-Autoren Professor Eric Davoine und Clelia Rossi (Université Fribourg) den Preis für das beste wissenschaftliche Paper erhalten.

Koordinationstreffen für Doppelmaster ICBS/LEA

Sebastian Hüsch, Professor für Ideengeschichte an der Universität Aix-en-Provence und Programmbeauftragter des deutsch-französischen Doppelmasterstudiengangs ICBS/LEA hielt sich vom 15. bis 17. Mai 2017 für ein Koordinationstreffen am Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation der Universität Passau auf. Anlass war ein Austausch mit den deutschen und französischen Studierenden des aktuellen Jahrgangs, die das nächste Studienjahr an der Universität Aix-en-Provence verbringen werden und eine Informationsveranstaltung für Bachelorstudierende, die sich eventuell für diesen Masterstudiengang, der sowohl einen deutschen als auch einen französischen Abschluss ermöglicht, entscheiden.

Lernprojekt: Interkulturelles Training für hochqualifizierte Migranten

Die Integration von Geflüchteten ist für Deutschland eine große interkulturelle Herausforderung. Dabei sind Sprachkenntnisse und Wissen über gesellschaftliche, rechtliche und kulturelle Besonderheiten von zentraler Bedeutung. Im Rahmen eines anwendungsorientierten Hauptseminars, das von Professor Christoph Barmeyer im Wintersemester 2016/2017 durchgeführt wurde, beschäftigten sich Studierende der Studiengänge Kulturwirtschaft, European Studies und Betriebswirtschaftslehre wissenschaftlich und in interdisziplinärer Weise mit Themen wie Interkulturalität, interkultureller Kompetenz und interkulturellem Lernen, um auf dieser Basis ein interkulturelles Training zu entwickeln und eigenständig am 12. Januar 2017 für Geflüchtete durchzuführen.
Das Training hatte zum Ziel, (1.) eine Sensibilisierung für eigene und deutsche kulturelle Besonderheiten zu bewirken, (2.) relevantes kulturelles Wissen über die deutsche Kultur zu vermitteln sowie (3.) zur konstruktiven Gestaltung interkultureller Beziehungen beizutragen.
Das interkulturelle Training wurde mit Geflüchteten aus Syrien, Irak und Iran durchgeführt, die das Refugee Program an der Universität Passau absolvieren. Die Teilnehmenden wiesen ein sehr hohes Niveau der deutschen Sprache auf und könnten baldmöglichst in Universitäten oder auf dem Arbeitsmarkt integriert werden. Für die Studierenden bot das Seminar die Möglichkeit, Wissen aus interkultureller Forschung selbstverantwortlich in die Praxis umzusetzen und dadurch einen besonderen Lern- und Erfolgseffekt zu erzielen. Somit erfuhren die Studierenden die gesamte „Wertschöpfungskette“ professioneller und wissenschaftlich fundierter interkultureller Kompetenzentwicklung – von der Auftragsklärung über die Konzeption bis hin zur Umsetzung.
Für Studierende und Migranten bedeutete dies, dass durch das Training beide Seiten miteinander in Kontakt und Austausch traten, sich kennenlernten, der/n jeweils anderen Kultur/en näherkamen und dadurch voneinander lernen konnten.

2016

Forschungsprojekt: Interkulturelle Integration von qualifizierten Migranten in Organisationen: Ergebnispräsentation einer Fallstudie bei ConSol Consulting & Solutions GmbH

Am 15.12.2016 präsentierten Prof. Dr. Christoph Barmeyer und Andreas Landes die Ergebnisse einer qualitativen Fallstudie zur Rolle von Organisationen im Integrationsprozess. Die ConSol Consulting & Solutions GmbH in München ist ein mittelständischer IT-Beratungs- und IT-Entwicklungsdienstleister und beschäftigt seit Jahren mehrere hochqualifizierte ausländische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Im Rahmen des Promotionsprojektes von Andreas Landes wurden bei ConSol 11 Interviews mit zugewanderten Fachkräften und der Geschäftsführung geführt sowie eine Dokumentanalyse durchgeführt. Die Ergebnisse wurden der Geschäftsführung, dem operativen Personalmanagement und der Public Relations Abteilung vorgestellt. Sie sorgten im Anschluss für eine rege Diskussion zur Rolle der Organisationskultur und interkulturellen Integrationsprozessen.

Die Fallstudie zeigte, dass eine wertschätzende, auf berufliche Qualifikation und organisationale Identität beruhende Unternehmenskultur die interkulturelle Interaktion erleichtern und somit nicht nur die interkulturelle Integration in die Organisation sondern auch in das weitere gesellschaftliche Umfeld ermöglichen.

Teilnahme an deutsch-französischem Forschungs-Atelier, ESCP Berlin

Professor Christoph Barmeyer nahm vom 17. bis 19. November 2016 an einem deutsch-französischen Forschungs-Atelier teil, das von Professor Stefan Schmid (ESCP Berlin) und Professor Ulrike Mayrhofer (Universität Lyon) organisiert wurde. Doktoranden und Post-Doktoranden aus Frankreich und Deutschland präsentierten Projekte im Rahmen ihrer Doktor- und Forschungsarbeiten zu verschiedenen Themen der Internationalisierung. Professor Barmeyer hielt einen Vortrag zu Herausforderungen interkultureller Forschung und moderierte bikulturelle Gruppenarbeiten anhand einer Fallstudie zu deutsch-französischem Führungsverhalten samt einer kulturellen und institutionellen erklärenden Analyse.

Lehraufenthalt an der Türkisch-Deutschen Universität

Vom 31. Oktober bis 4. November 2016 hielt sich Professor Barmeyer an der Türkisch-Deutschen Universität (TDU) in Istanbul auf und hielt zum vierten Mal seit Gründung der Universität die Vorlesung "Interkulturelles Management". Auch die Mitarbeiter des Lehrstuhls, Andreas Landes und Dr. Martina Maletzky, tragen mit Unterrichtseinheiten zum Studiengang Interkulturelles Management bei. Auf Initiative von Professor Izzet Furgaç (Koordinator des Konsortiums Türkisch-Deutsche Universität) nahm Professor Barmeyer an einem Empfang des Generalkonsuls der Bundesrepublik Deutschland in Istanbul teil und tauschte sich zu den deutsch-türkischen Beziehungen mit Professor Marianne Braig (Freie Universität Berlin), Dr. Ruth Lang (Leiterin zentrale Verwaltung des Deutschen Bundestags) und der Bundestagsabgeordneten Petra Ernstberger aus. Anlass des Empfangs war die Vergabe des internationalen Parlamentsstipendiums (IBS), das Kandidaten aus 41 Ländern ermöglicht, Bundestagsabgeordnete bei ihrer parlamentarischen Arbeit zu begleiten und an einer Berliner Universität zu studieren.

Das Foto zeigt den vierten Jahrgang des Studiengangs Interkulturelles Management mit Professor Barmeyer und den Gastrednern Clemens Blanke (Uzay) und Boris Buchner (Monozukuri Institute, Crazy Aenigma).

„Kreativität und Innovation von in Großstädten angesiedelten multinationalen Unternehmen. Montréal-München“

Forschungsaufenthalt im Rahmen des Gastwissenschaftlerprogramms im Wintersemester 2016/2017 von Professor Allain Joly, HEC Montréal.
Vom 29. September bis 17. Oktober 2016 hielt sich Professor Allain Joly, HEC Montréal, am Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation auf, um zusammen mit Professor Christoph Barmeyer an einem gemeinsamen Forschungsprojekt zu arbeiten. Das Projekt möchte die Beziehung und das kulturell-institutionell spezifische Potential von globalen kreativen Städten und multinationalen Unternehmen hinsichtlich Kreativität und Innovationsprozessen untersuchen und dabei anhand der Städte Montreal und München eine kontextualisierte und (kultur-)vergleichende Perspektive einnehmen. Untersucht werden sollen strategische, kulturell-strukturelle sowie interkulturell-prozessorientierte Aspekte von Kreativität und Innovation im Kontext der Global Creative Cities, also welche Merkmale sie aufweisen, welchen Funktionsweisen sie folgen und welche Ergebnisse sie hervorbringen.
Der Aufenthalt wurde vom Welcome Centre der Universität Passau, das Aufenthalte ausländischer Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler unterstützt, gefördert.

Willkommensveranstaltung zum deutsch-französischen Doppelmaster der Universitäten Passau und Aix-Marseille, 11. Oktober 2016

Zum Semesterstart und zum Beginn des zweijährigen Doppel-Masterprogrammes International and Cultural Business Studies/Langues Etrangères Appliquées der Universitäten Passau und Aix-Marseille wurde von Professor Christoph Barmeyer (vorne links) und Andreas Landes (rechts außen) vom Lehrstuhl Interkulturelle Kommunikation eine Einführungsveranstaltung durchgeführt, die die deutschen und französischen Studierenden auf ihren Aufenthalt in Passau und vor allem auf das Studium vorbereitet.

Bei dem seit vielen Jahren existierenden Studiengang, der von der Deutsch-Französischen Hochschule gefördert wird, erlangen die Studierenden ein umfassendes interdisziplinäres Wissen aus den Bereichen Kultur- und Wirtschaftswissenschaften, Fremdsprachen und der Interkulturalitätsforschung mit deutsch-französischem Schwerpunkt. Der Doppel-Masterabschluss, der zwei nationale akademische Diplome beinhaltet, macht die Absolventen auf dem deutschen und französischen Arbeitsmarkt besonders interessant, insbesondere an Schnittstellen deutsch-französischer Organisationen.

Podiumsdiskussion zum Thema "Interkulturalität in Organisationen"

Am 12. Juli lud der Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation zur Podiumsdiskussion zum Thema "Interkulturalität in Organisationen". Im Rahmen der Vorlesung "Interkulturelles Management und Wirtschafts-
kommunikation" sowie des Hauptseminars "Organisationen und Management im Film - Interkulturelle Organisationsforschung" bildete die Diskussion den praxisorientierten Abschluss des Sommersemesters. Auf dem Podium präsentierten sich Dr. Armin Bender (Geschäftsführer der MSG Passau), Thomas Pannkoke (Selbständiger Schifffahrtsdirektor) und Robert Firmhofer (Dienststellenleiter des Hauptamts der Stadt Passau). Sie gaben Einblicke in die Herausforderungen und Synergiepotentiale, welche die Interkulturalität in ihren Arbeitsumfeldern mit sich bringt. Im Vergleich zwischen Profit und Non-Profit-Bereich, öffentlichem Dienst und Wirtschaftsunternehmen sowie mit besonderen Kontexten wie der Binnenschifffahrt wurden die Spezifika des organisationalen Kontextes und seine Auswirkungen auf den Umgang mit Interkulturalität besonders deutlich. Moderiert wurde das Podium von Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Christoph Barmeyer und Lehrstuhlmitarbeiter Andreas Landes.

Lehraufenthalt von Dr. Catherine Teissier zu deutsch-französischen Beziehungen

Im Rahmen des internationalen Dozenten-Austauschprogramms hielt sich Dr. Catherine Teissier (Maîtresse de conférences an der Université d’Aix-Marseille AMU) vom 22.05. bis zum 5.06.2016 am Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation auf, um eine zweisprachige Lehrveranstaltung zu den interkulturellen deutsch-französischen Beziehungen zu geben: Deutsch-französische Beziehungen im Wandel der Repräsentationen: Von „Douce France“ zu „Wir sind Charlie“ (LV-Nr. 48490).
Die Lehr- und Forschungsaktivitäten von Dr. Teissier betreffen die deutsch-französischen Beziehungen, Kulturtransfer und Vermittlung, politische und soziale Systeme im Vergleich, Feminismus und Gender in Deutschland und in Frankreich, europäische Erinnerungskultur und -diskurse. Außerdem war sie von 2012-2015 französische Koordinatorin des Doppelmasters ICBS-LEA Aix-Passau.
Zwischen den Universitäten Passau und Aix-Marseille bestehen seit vielen Jahrzehnten enge Austausch-Beziehungen, die sich in gemeinsamen Doppelabschlüssen, Lehrveranstaltungen sowie Projekten (wie Kongressen und Publikationen) niederschlagen.

Gastvortrag von Prof. Dr. Ingo Kolboom

Professor em. Dr. Dr. h.c. Ingo Kolboom hielt sich vom 3. bis 5. Mai 2016 an der Universität Passau auf, um einen Vortrag zu Gedächtnis-Orten in Québec mit dem Titel „Je me souviens ... Lieux de mémoire et récits identitaires“ zu halten und um mit Kollegen und Studierenden in Austausch zur Frankophonie in Nordamerika zu treten.
Professor Kolboom lehrte von 1994 bis 2012 als Professor für Frankreichstudien und Frankophonie an der TU Dresden, wo er gleichzeitig auch das Amt des Direktors vom Centrum für interdisziplinäre franko-kanadische und franko-amerikanische Forschungen Québec - Sachsen (CIFRAQS) ausübte.
Kolbooms Forschungsschwerpunkte betreffen die französische Sozial- und Zeitgeschichte, Politik und Kultur, die deutsch-französischen Beziehungen, die europäische Sicherheitspolitik, die Quebecer Politik, Geschichte, Kultur und Literatur und die internationale Frankophonie. Er hat zahlreiche Publikationen zu diesen Themenbereichen veröffentlicht und bedeutende Auszeichnungen bekommen, wie die Ehrendoktorwürde der Université du Québec in Montréal (Würdigung der Verdienste zur Québec-Forschung), den französischen Nationalen Verdienstorden (Ordre national du Mérite), sowie das Bundesverdienstkreuz.

Disputation von Katharina Krüth

v. li.: Prof. Dr. Barmeyer, Katharina Krüth, Prof. Dr. Heidenreich

am 15. März 2016.
Innovation als zentrales Element für die Entwicklung und Modernisierung sozialer Systeme, wie Organisationen oder Gesellschaften, hat seit vielen Jahrzehnten in der wissenschaftlichen Forschung berechtigterweise einen hohen Stellenwert. Die Dissertationsschrift von Katharina Krüth untersucht anhand von qualitativ ausgerichteten Fallstudien soziale Interaktion und institutionelle Rahmenbedingungen, die für den Ablauf von Innovationsprozessen von zentraler Bedeutung sind. Die Verfasserin beschäftigt sich in ihrer Arbeit „Regionale Innovationsnetzwerke in Frankreich. Das Zusammenspiel von Nähe, Kooperation und Lernen innerhalb der pôles de compétitivité” mit der Art und Funktionsweise von Kooperationsbeziehungen innerhalb französischer regionaler Innovationsnetzwerke. Dabei untersucht sie, inwiefern räumliche Nähe, Kooperation und Lernen tatsächlich aufeinander folgen, wie es der Erwartung von innovationspolitischen Instrumenten entspricht.
Zweitkorrektor der Doktorarbeit war Prof. Dr. Martin Heidenreich, Jean Monnet Chair for European Studies in Social Sciences, Universität Oldenburg (im Bild rechts neben der Kandidatin Katharina Krüth).

Herausforderung der fluchtinduzierten Zuwanderung

Stellschrauben für den Erfolg zivilgesellschaftlichen Engagements bei der Integration von Flüchtlingen.
Am 23.1.2016 hielt Frau Dr. Martina Maletzky einen Vortrag vor Stipendiaten der deutschen Studienstiftung und ging der Frage nach, unter welchen Bedingungen zivilgesellschaftliches Engagement in der Flüchtlingshilfe erfolgreich sein kann. Im Zuge der im Jahr 2015 stark angestiegenen Flüchtlingsströme ist ein bemerkenswertes zivilgesellschaftliches Engagement in der Flüchtlingshilfe zu beobachten. Gleichzeitig sind nicht alle Initiativen erfolgreich und stehen in einigen Fällen aufgrund des asymmetrischen Settings, der strengen Orientierung an einer Leitkultur und einer Orientierung an Flüchtlingsperspektiven vorbei unter negativen  Vorzeichen. Vorgestellt wurden Studienergebnisse, die Prämissen eines erfolgreichen interkulturellen Kontakts herausarbeiten und die von den TeilnehmerInnen auf Projekte der Flüchtlingshilfe übertragen werden sollten.

2015

Interkulturalität an der Türkisch-deutschen Universität

Prof. Barmeyer verbrachte vom 2. bis 6. November 2015 eine Unterrichtswoche an der Türkisch-Deutschen Universität im Rahmen des von Professor Struck initiierten und betreuten Masterstudiengangs "Interkulturelles Management". An dem Studiengang wirken nicht nur Professoren aus der Türkei und der Universität Passau mit, sondern auch Mitarbeiter des Lehrstuhls: Fr. Dr. Martina Maletzky und Barbara Agha-Alikhani.
Der Kurs beinhaltete sowohl grundlegende als auch aktuelle Konzepte des interkulturellen Managements und illustrierte diese durch Fallstudien multinationaler Unternehmen. Besonderes Augenmerk lag im Finden kulturadäquater Problemlösungen und angemessener interkultureller Aushandlungen. Dies wurde auch durch die beiden Praxis-Gastvorträge von Clemens Blanke (Uzay) zum interkulturellen Marketing und Boris Buchner (Crazy Aenigma) zum Lean Management deutlich.
Das Foto zeigt Professor Barmeyer mit der Studierendengruppe und den Gastrednern Clemens Blanke und Boris Buchner.

Interkulturelle Kompetenzentwicklung im Auslandseinsatz der Polizei

Wie kann die Organisation Polizei interkulturelle Potenziale von rückgekehrten Polizisten aus dem Auslandseinsatz nutzen? Unter welchen Bedingungen entwickelt sich interkulturelle Kompetenz? Welche hemmenden und förderlichen Faktoren auf interkulturelle Kompetenzentwicklung liegen bei einem Auslandseinsatz der Polizei zugrunde und welche Instrumente des Wissensmanagements ermöglichen die Einspeisung des interkulturellen Wissens in den organisationalen Lernprozess? Diesen und anderen Fragen ging Frau Dr. Maletzky bei ihrem Vortrag am 27.10.2015 an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster nach. So ist  festzuhalten, dass der Auslandseinsatz die Akteure vor große Herausforderungen stellt und interkulturelle Kompetenzentwicklung unter erschwerten Bedingungen stattfindet, jedoch für das organisationale Lernen große Potenziale im Hinblick auf Prozess-, Rollen- und Strukturwissen bestehen. Diese Potenziale gilt es als Organisation sinnvoll zu nutzen, um den Rückkehrern einerseits ein ausreichendes Maß an Anerkennung zukommen zu lassen, aber auch um nachhaltige Strukturen für produktive interkulturelle Interaktionen zu etablieren.

Deutsch-französische Tagung in Aix-en-Provence, 8. bis 9. Okt. 2015

"Ähnlichkeit in der Differenz - Kulturelle Schlüsselbegriffe im deutsch-französischen Kontext"
Professor Christoph Barmeyer, Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation, veranstaltete vom 8. bis 9. Oktober 2015 zusammen mit den Kolleginnen der Universität Aix-en-Provence Dr. Catherine Teissier und Prof. Dr. Nicole Colin eine deutsch-französische Tagung zu kulturellen Schlüsselbegriffen (Programm).

Schlüsselbegriffe, die gesellschaftliche Phänomene beschreiben, beziehen sich auf historische und institutionelle Besonderheiten einer Gesellschaft, ihre Praktiken und ihre kulturellen Werte. Während ihre Komplexität und Vieldeutigkeit im täglichen Gebrauch nicht deutlich werden, ist sie in einem interkulturellen Kontext zunehmend offensichtlicher, weil Wortbedeutung Veränderungen erfahren und zu Fehlinterpretationen führen können.
Die interdisziplinäre Tagung, die renommierte deutsche und französische Wissenschaftler versammelte und zentrale Begriffe aus Medien, Kultur, Literatur, Gesellschaft und Wirtschaft kontrastiv präsentierte und analysierte, verstand sich als interkulturelles Forum des Austauschs, der Verständigung und des Weiter-Denkens. Dabei ist der deutsch-französische Kontrast exemplarisch für Europa.
Ursprünglich sollte die von Professor Barmeyer und Sebastian Öttl konzipierte und für Juni 2013 geplante Tagung an der Universität Passau stattfinden, fiel aber wegen des Jahrhunderthochwassers buchstäblich „ins Wasser“. Nun fand sie an der Universität Aix-en-Provence statt, mit der die Universität Passau schon seit Jahrzehnten enge Austauschbeziehungen hat.
Die Tagung richtete sich nicht nur an Hochschullehrer und Doktoranden, sondern auch an Studierende, insbesondere die des deutsch-französischen Masterstudiengangs ICBS/LEA (Aix Marseille - Université und Universität Passau), den die Organisatoren dieser Tagung, Christoph Barmeyer und Catherine Teissier seit 2012 Jahren mit Antje Jansen (Aix) und Sebastian Öttl (Passau) betreuen. Die Studierenden trugen auch aktiv mit mehreren Vorträgen zur Tagung bei.  Neben weiteren französischen Organisationen wurde die Tagung von der Deutsch-Französischen Hochschule und dem Bayerisch Französischen Hochschulzentrum in München unterstützt. Abschlussbericht!

Forschungsaufenthalt an der Aix-Marseille Université

Auf Einladung des Forschungszentrums Echanges (Professorin Florence Bancaud und Dr. Catherine Teissier) verbrachte Professor Barmeyer die Zeit vom 23.09. bis 10.10.2015 im Maison de la Recherche an der Universität Aix-en-Provence. Der Aufenthalt hatte verschiedene Ziele: Erstens ging es darum, Forschungsprojekte und Ergebnisse zu ausgehandelter Kultur und konstruktivem interkulturellen Management vor einem francophonen Publikum zu präsentieren und zu diskutieren. Zweitens diente der Aufenthalt verschiedenen Koordinationstreffen mit Studierenden und Professoren des von der Deutsch-Französischen Hochschule geförderten Doppelmasterstudiengangs ICBS/LEA mit der Universität Passau. Drittens wurde ein internationales, interdisziplinäres Kolloquium zu deutsch-französischen Schlüsselbegriffen vom 8.-9.10.2015 zum Thema "Ähnlichkeit in der Differenz - Kulturelle Schlüsselbegriffe im deutsch-französischen Kontext" vorbereitet und durchgeführt.
(Das Foto zeigt von links nach rechts Christoph Barmeyer, Catherine Teissier, Sebastian Hüsch, Andreas Landes, Sebastian Öttl)

EGOS-Konferenz Athen

Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer

Prof. Christoph Barmeyer hat zusammen mit Prof. Sylvie Chevrier (Université de Paris-Est) und Prof. Laurence Romani (Stockholm School of Economics) im Rahmen der EGOS-Konferenz "Organizations and the Examined Life: Reason, Reflexivity and Responsibility" an der ALBA Graduate Business School in Athen vom 2. bis 4. Juli 2015 eine Sektion geleitet. Seit nun mehr als 3 Jahrzehnten vereinigt EGOS – European Group for Organizational Studies – als soziologisch orientierte wissenschaftliche Vereinigung jedes Jahr Organisationsforscher. Das Thema der Sektion war "When Reason is not Enough: Intercultural Competence Acquisition and Use". Im Mittelpunkt stand, welche – insbesondere reflexive – Ausprägungen und Formen interkulturelle Kompetenz annimmt und welche Kontexte, wie z. B. virtuelle Teamarbeit oder Hochschulen Reflexivität fördern. An der Sektion nahmen über 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichen Ländern teil und präsentierten interessante Fragestellungen und Fälle.

Forschungsaufenthalt von Xavier Salamin

Xavier Salamin ist Doktorand aus der französischsprachigen Schweiz und unternimmt von März bis September 2015 dank eines Stipendiums des Schweizerischen Nationalfonds für wissenschaftliche Forschung einen 6monatigen Forschungsaufenthalt am Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation. Seit 2012 arbeitet er am Lehrstuhl für Personalmanagement und Organisation (Professor Dr. Eric Davoine) der Universität Fribourg. Seine Forschungsthemen sind die Integration von internationalen Mitarbeitern und Führungskräften in der Schweiz, kulturelle Unterschiede im beruflichen Umfeld sowie Geschlechterthemen in der Organisation und der Karriere. Sein Aufenthalt in Passau dient dazu, seine Doktorarbeit fertig zu stellen, eine gemeinsame Publikation mit den Professoren Davoine und Barmeyer zu beenden, Lehrerfahrungen bei einem deutschsprachigen studentischen Publikum zu sammeln und in den Austausch zu treten mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern und Doktoranden des Lehrstuhls.

Praxis der interkulturellen Kommunikation im Kontext leidvoller Erfahrungen: Exkursion zur Asylbewerberunterkunft Kellberg

Traurige und erfreuliche Einblicke in das Thema Migration konnten Studierende am 10.2.2015 im Rahmen einer Exkursion zur Gemeinschaftsunterkunft Kellberg sammeln. Dort bekamen sie dank des dritten Bürgermeisters Robert Grübl und seinem engagierten Helferkreis einen tiefergehenden Einblick in die Freiwilligenarbeit zur Hilfe von Flüchtigen sowie bewegende Einblicke in die Lebens- und Fluchtgeschichte einiger junger Asylbewerber aus Syrien und Afghanistan. Im Rahmen der Exkursion stellten die Studierenden als Gegenleistung auf Basis der theoretischen Perspektive der Kontakthypothese ausgedachte Praxisprojekte vor, die einen zunehmenden und positiven Kontakt zwischen Asylbewerbern und der Bevölkerung fördern könnten. Aus dieser Kooperation sollen in Zukunft weitere Praxisprojekte sowie Praktikumsmöglichkeiten entstehen.

Personalmanagement in groß: Exkursion zum Goethe Institut München

19 Studierende und Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter der Uni Passau machten am 02.02.2015 eine Exkursion zum Goethe Institut München, um sich das Management von Auslandsentsendungen in der Praxis erläutern zu lassen. Das Goethe Institut München hat ein umfassendes Entsendemanagement, da viele Beschäftigte als Kulturbotschafter im Ausland arbeiten. Theoretische Herausforderungen von Auslandsentsendungen wurden in Diskussionen mit der Leiterin der Personalabteilung Frau Walz-Jäger mit der Praxis kontrastiert. Nach einer Einladung zum Mittagessen kehrte die Gruppe nach interessanten Einblicken wieder zurück.

Brettplanspiel zum deutsch-französischen Management

Planspiel
Planspiel

Zusammen mit Sibylle und Uwe Schirrmacher führte Prof. Barmeyer vom 17. bis 18.01.2015 ein interkulturelles Brettplanspiel zum deutsch-französischen Management am Zentrum für Karriere und Kompetenzen durch. In dem eigens und neu konzipierten Unternehmensplanspiel, an dem vor allem deutsche und französische Studierende des Doppelmasters Kulturwirtschaft Passau-Aix-en-Provence teilnahmen, konnten die Studierenden ihre interkulturellen Kompetenzen sowie ihr betriebswirtschaftliches Wissen erweitern und anwenden. So lernten die Studierenden Besonderheiten der französischen und deutschen Management-Kultur kennen, Interkulturalität im Unternehmenskontext analysieren und Lösungen erarbeiten und konnten wichtige Kompetenzen wie Führung, Zeitmanagement und Kommunikation im deutsch-französischen Kontext anwenden.
Interkulturelle Planspiele sind eine innovative und integrative Form interkulturellen Lernens, denn die ganzheitliche verhaltensorientierte Pädagogik des Planspiel-Ansatzes ermöglicht effektives spielerisches und nachhaltiges Lernen.

2014

Forschungsaufenthalt an der Stockholm School of Economics

Katharina Pilhofer, Professorin Laurence Romani und Professor Christoph Barmeyer

Professor Barmeyer hielt sich vom 8.-12. Dezember 2014 am Forschungsinstitut Centre for Advanced Studies in Leadership der renommierten Handelshögskolan in Stockholm auf, um mit Professorin Laurence Romani an einer Forschungskooperation zu arbeiten und um einen Buch-Beitrag zum Interkulturellen Management für den von Professorin Petia Genkova und Professor Tobias Ringeisen herausgegebenen Sammelband "Diversity Kompetenz" fertigzustellen. Im Rahmen des Aufenthaltes kam Professor Barmeyer mit verschiedenen Forschern des Instituts zusammen, auch mit Doktoranden, die zu interkulturellen Themen arbeiten, wie Katharina Pilhofer. Das Foto zeigt Katharina Pilhofer, Professorin Laurence Romani und Professor Christoph Barmeyer.

Interkulturelles Management an der Türkisch-Deutschen Universität

Türkisch-Deutsche Universität - Jahrgang 2014

Vom 17. bis 21. Nov. 2014 unterrichtete Prof. Barmeyer im zweiten Jahrgang des Master-Studiengangs "Interkulturelles Management" an der Türkisch-Deutschen Universität (TDU) in Istanbul. Die 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit deutschem, deutsch-türkischem und türkischem Sozialisationshintergrund wurden mit Themen wie interkulturelle Managementforschung, interkulturelles Wissensmanagement, Organisationskultur und internationaler Transfer, kulturvergleichender Führung sowie ausgehandelter Kultur und interkultureller Synergie vertraut gemacht. Zum Abschluss wurde über die Bewusstmachung besonderer Ressourcen bikultureller Menschen – etwa Mehrsprachigkeit, Metagkognition und interkulturelle Kompetenz – und deren konstruktive Nutzung in internationalen Organisationen gearbeitet.
Als Gastredner aus der Praxis referierte Clemens Blanke, Marketingleiter des traditionellen türkischen Reinigungsmittelherstellers Uzay zum interkulturellen Marketing und teilte mit den Studierenden seinen persönlichen interkulturellen Erfahrungsschatz zum Management in der Türkei und in Japan. Methodisch kamen während des Kurses neben klassischen Inputs von Prof. Barmeyer auch dialogische und die Teilnehmenden aktivierende partizipative Methoden wie Fallstudien, Simulationen und systemische Interventionen zum Einsatz.

Studierende der Université Paris-Est Marne-la-Vallée in Passau

Präsentation
Kulturrallye

Vom 28. bis 29.10.2014 besuchte eine Gruppe von 19 Studierenden des Masterstudiengangs "Human Resource Management and Global Staffing" der Université Paris-Est Marne-la-Vallée (IAE Gustave Eiffel) die Universität Passau. Anlass war eine mehrtägige Studienreise unter der Leitung von Prof. Dr. Sylvie Chevrier und Prof. Dr. Catherine Maman zum Thema "Intercultural Training and Developing Cross-Cultural Competences".
Im Rahmen ihres Aufenthalts besuchte die Gruppe u.a. die Passauer ICUnet.AG und traf sich mit Vertretern des Zentrums für Karriere und Kompetenzen (ZKK) der Universität. Darüber hinaus standen Austausch und Interaktion mit Studierenden unseres Doppelmasters ICBS-LEA im Vordergrund. Zusammen erörterten sie Herausforderungen globaler Mobilität im Kontext interkulturellen HR-Managements und erprobten und diskutierten in diesem Zusammenhang zugleich die Einsatzmöglichkeiten interkultureller Simulationen.
Wir danken unseren französischen Gästen und unseren Studierenden für den fruchtbaren und anregenden Austausch.

Symposium "Wissenschaft trifft Wirtschaft im interkulturellen Dialog" an der Türkisch-Deutschen Universität Istanbul

Wissenschaft trifft Wirtschaft im interkulturellen Dialog

Professor Dr. Barmeyer und Barbara Agha-Alikhani nahmen vom 19.-21.10.2014 an dem von Professor Dr. Ernst Struck organisierten Symposium "Wissenschaft trifft Wirtschaft im interkulturellen Dialog" an der Türkisch-Deutschen Universität (TDU) Istanbul teil. Das Symposium hatte zum Ziel, neue Phänomene und Entwicklungen des interkulturellen Managements sowohl aus einer praxis- als auch forschungsorientierten Perspektive zu betrachten und gleichzeitig den türkisch-deutschen Dialog zwischen Studierenden, Forschenden und Managern beider Länder zu fördern. Zu diesem Zweck waren sowohl Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik anwesend, als auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Partneruniversität Passau, die im Masterstudiengang "Interkulturelles Management" (IKM) an der TDU lehren.
Am zweiten Symposiumstag waren die Teilnehmenden zu Unternehmensbesichtigungen bei Mercedes-Benz Türkei sowie bei SIEMENS eingeladen. In einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung wurden die aus Forschung und Wirtschaft gewonnenen Erkenntnisse zusammengefasst. Vollständiges Programm
Professor Dr. Barmeyer hielt am Dienstag den Vortrag "Interkulturelles Management: Praxis, Forschung und aktuelle Themenfelder" und leitete am Mittwoch die Moderation bei der Unternehmensbesichtigung von SIEMENS.

Interkulturelle Kompetenzentwicklung durch Planspielsimulation

Planspielsimulation
Planspielsimulation

Erneut führten Professor Christoph Barmeyer und Uwe Schirrmacher gemeinsam das Hauptseminar zu Planspielen im Sommersemester 2014 durch.
Ziel des innovativen interdisziplinären und erfahrungsorientierten Seminars ist es, durch den Einsatz von durch Studierenden selbst entwickelten Brett-Planspielen, zentrale interkulturelle Kompetenzen wie Perspektivenwechsel, Rollendistanz, Empathie, Flexibilität zu fördern. Dabei ist ein interessanter Aspekt, dass Kulturunterschiede, interkulturelle Konflikte und deren Auswirkungen auf Prozesse dargestellt werden können, sodass die Spieler direkte Konsequenzen ihres Verhaltens (Erfolg oder Misserfolg) erfahren.
Im Anschluss an einen theoretisch ausgerichteten Block, der sich mit Genese, Modellen und Methoden von Planspielen und Interkulturalität sowie interkultureller Kompetenz beschäftigt, erarbeiten die Studierenden in drei verschiedenen Projektteams ein eigenes Brettspiel, das in der letzten Sitzung von den Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie den Seminarleitern gespielt wird. Folgender kurzer Film zeigt Ausschnitte und Eindrücke aus dem Seminar.

Forschungsaufenthalt Prof. Dr. Stein

Tafelbild
Tafelbild

Prof. Dr. Volker Stein, Lehrstuhl für Personalmanagement und Organisation von der Universität Siegen und Gründungsvorstand der Südwestfälischen Akademie für den Mittelstand – Universität Siegen Business School – verbrachte vom 16.6. bis 19.6.2014 einen kurzen Forschungs- und Lehraufenthalt am Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation. Neben zwei Vorträgen, die Prof. Stein an der Universität Passau hielt, "Embeddeness von Organisationen" und "Führung internationaler virtueller Teams", ging es darum, an gemeinsamen Forschungs- und Publikationsprojekten zu arbeiten, die an der Schnittstelle von Interkulturalität und Organisationsforschung liegen.
Prof. Dr. Volker Stein lehrt und forscht zum strategischen Personalmanagement, zum interkulturellen Personalmanagment, zur Führung Internationaler Virtueller Teams (IVTs), zur Personalführung und Organisationssteuerung im Mittelstand, zu dezentralen Organisationen und zur Steuerungslogik von Universitäten und Bildungssystemen. 2013 veröffentlichte er zusammen mit Prof. Dr. Christian Scholz das Buch "Interkulturelle Wettbewerbsstrategien".

Internationales Forschungsprojekt

Yuqi Liu, Giuseppe Delmestri, Christoph Barmeyer, Andreas Landes

In Vorbereitung auf ein mögliches gemeinsames Forschungsprojekt besuchte Prof. Giuseppe Delmestri, Vorstand des Instituts für Organisation und Globale Managementstudien an der Johannes-Keppler-Universität Linz Anfang April 2014 den Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation. Gemeinsam mit Prof. Christoph Barmeyer und Andreas Landes traf sich Prof. Delmestri zu einem ersten Gedankenaustausch. Dabei wurden mögliche Ansätze und Stoßrichtungen für ein gemeinsames Projekt zur interkulturellen Integration von hochqualifizierten Fachkräften gesammelt. Ziel ist es, die gemeinsamen Kompetenzen in der interkulturellen Organisations- und Managementforschung sowie der Interkulturalitätsforschung in einem internationalen Forschungsverbund zu integrieren. Dazu soll auch Prof. Eric Davoine, Professor für Personalmanagement und Organisation an der Universität Fribourg, gewonnen werden.
Prof. Giuseppe Delmestri, der ab September 2014 einem Ruf an die Wirtschaftsuniversität Wien folgen wird, wurde an der Universität Mannheim promoviert und an der Parthenope Universität Neapel habilitiert. Er verfolgt derzeit unter anderem Forschungsprojekte zu institutionellem Wandel und institutionellen Logiken sowie zur "Glocalisierung" von Manager-Identitäten.

Deutsch-Französischer Doppelmaster

Das Foto zeigt Dr. C. Teissier und Dr. M.-F. Mercadier (Vordergrund) mit der Vizepräsidentin für internationale Beziehungen, Prof. Ursula Reutner, sowie Prof. Christoph Barmeyer (Hintergrund)

Im Rahmen des deutsch-französischen Doppelmasters ICBS-LEA mit der Aix-Marseille Université fand am 29.04. und 30.04.2014 ein Treffen mit den Koordinations-Programmbeauftragten aus Aix-en Provence, Dr. Cathérine Teissier und Dr. Marie-Franҫoise Mercadier mit Sebastian Öttl und Prof. Barmeyer in Passau statt. Neben einer Informationsveranstaltung für interessierte Studierende des Masterstudiengangs, der in Frankreich entweder im Bereich des "internationalen Managements" oder als "Management humanitärer und kultureller Projekte" studiert werden kann, führten die Programmbeauftragten Gespräche mit den derzeitigen Studierenden sowie Koordinationsgespräche untereinander und mit Kolleginnen und Kollegen sowie Verantwortlichen der Universität Passau.

Türkisch-Deutsche Universität

Prof. Barmeyer mit Studierenden

Im Rahmen der Türkisch-Deutschen Universität in Istanbul, die 2013 ihren Lehrbetrieb aufgenommen hat, unterrichteten die Mitarbeiterinnen des Lehrstuhls für Interkulturelle Kommunikation, Dr. Gabriele Scheuring und Barbara Agha-Alikhani sowie Professor Dr. Christoph Barmeyer im interdisziplinären, von der Universität Passau konzipierten Masterstudiengang Interkulturelles Management. Das Foto zeigt Herrn Prof. Barmeyer auf dem Campus der Türkisch-Deutschen Universität mit Studierenden dieses Masterstudiengangs am 18.04.2014.

2013

The Spy Who Impressed Me - James Bond 007

James Bond
James Bond

James Bond 007 – die erfolgreichste Kinofilmserie der Welt nimmt auf seine Fangemeinde seit über 50 Jahren Einfluss: Bond zeigt den Zuschauern das Gute und Schlechte auf der Welt, repräsentiert Länder, belegt Räume mit Assoziationen und erschafft Weltbilder. Er verkörpert ebenso Ideale, Identitäten, Stil und lebt sogar seine interkulturelle Kompetenz vor.
Ein neues Buch mit dem Titel "The Spy Who Impressed Me. Zur kollektiven Wirkung und kulturellen Bedeutung von James Bond Filmen", das von Prof. Dr. Christoph Barmeyer und Dr. Jörg Scheffer herausgegeben wurde, wirft anhand der Analyse von inhaltlichen Strukturen und Repräsentationsmustern der Filme einen kritischen Blick auf die Wirkungsmacht des berühmten Geheimagenten.
Das Besondere: der thematisch originelle Sammelband entstand im Rahmen von Lehrveranstaltungen. Die Beiträge stammen von (ehemaligen) Studierenden und basieren auf zahlreichen anregenden interdisziplinären Diskussionen zu James-Bond-Filmen.
Zur Buchpräsentation mit Filmsequenzen hatten sich am Abend des 19.11.2013 über 40 Fans im Museum Moderner Kunst in Passau eingefunden und beendeten den Abend stilvoll mit einem Wodka-Martini ...

Beijing Foreign Studies University Beijing

Kursgruppe BFSU

Vom 9.-14.09.2013 lehrte Prof. Barmeyer an der renommierten Beijing Foreign Studies University (BFSU) zum Thema Interkulturelles Management und Kompetenzentwicklung. Themen des Kurses, der in deutscher Sprache stattfand, waren Interkulturalität, internationaler Transfer in multinationalen Unternehmen, interkulturelle Komplementarität und Kompetenz in Organisationen sowie interkulturelle Personal- und Organisationsentwicklung. An dem Kurs nahmen Studierende der Pekinger Studiengänge Interkulturelle Kommunikation, Interkulturelle Germanistik und Deutsche Außenpolitik und Wirtschaft teil.
Prof. Barmeyer kam auf Einladung von Prof. Wenjian Jia, Vizepräsident und Dekan der Deutschabteilung der BFSU sowie Vorsitzender des Beirats für Deutsche Studien beim chinesischen Bildungsministerium. Die Gastdozentur fand im Rahmen einer Kooperation zwischen der Beijing Foreign Studies University und der Universität Passau statt, an der sowohl Master-Studierende als auch Doktoranden teilnehmen.

Leveraging Cultural Dynamics in Organizations

EGOSTrack31 Montreal 2013

Prof. Christoph Barmeyer hat zusammen mit Professor Sylvie Chevrier (Université de Paris-Est) und Professor Jean-Pierre Dupuis (HEC Montréal) im Rahmen der EGOS-Konferenz "Bridging Continents, Cultures and Worldviews" an der Universität von Montréal vom 4. bis 7. Juli 2013 eine Sektion geleitet zum Thema "Kulturelle Dynamiken in Organisationen".
EGOS – European Group for Organizational Studies – ist eine wissenschaftliche, soziologisch orientierte Vereinigung, die seit Jahrzehnten zu Organisationen, ihren Strukturen, Kulturen, Prozessen, Akteuren und Kontexten forscht.
Im Mittelpunkt des Sektionsthemas stand, wie es Akteuren gelingen kann, Interkulturalität in Organisationen konstruktiv zu gestalten und neue, dritte Kulturen, Interkulturen, zu schaffen. An der Sektion nahmen 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über zehn Ländern teil und präsentierten interessante Fragestellungen und Fälle, die zum einen auf die Kontextgebundenheit von sozialen und Managementpraktiken verwiesen und zum anderen die Emergenz von Interkulturen darstellten.

Lesung Prof. Elias Jammal: "Aufwachen in der Welt"

Prof. Elias Jammal

Lesung von Professor Elias Jammal im Museum für moderne Kunst am 28. Mai 2013.
Organisiert vom Karl Stutz Verlag Passau und dem Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation.
Elias Jammal, Professor für interkulturelle Studien liest aus seiner autobiographischen Erzählung, die sensibel, berührend, auch humorvoll persönliche Erlebnisse und tiefgreifende Erfahrungen des Palästinensers Nono mit historischen Begebenheiten verknüpft.
Das Buch zeigt die Kontraste der Lebenssituationen, die Freuden und Leiden, die einem jungen Menschen widerfahren können, die Ausmaße kultureller religiöser Konflikte, die sich dann in ganz persönlichen Schicksalen konkretisieren.
Immer wieder wirft der Roman auch einen schmunzelnden Blick auf die deutsche Kultur, in der sich der Protagonist Nono als Jugendlicher bewegt und entwickelt.

2012

Interdisziplinäre Annäherung an eine Wachstumsregion: Südfrankreich

Cagnes Exkursion

Prof. Dr. Christoph Barmeyer, Interkulturelle Kommunikation, und Dr. Jörg Scheffer, Anthropogeographie, veranstalteten vom 15. bis 23. September 2012 eine Studienreise in Südfrankreich (Region Provence-Alpes-Côtes d'Azur). Die landeskundlich und geographisch ausgerichtete Studienreise, an der 25 Studierende aus den Fächern Lehramt, European Studies und Kulturwirtschaft teilnahmen, hatte zum Ziel, grundlegende Strukturen, Zusammenhänge und Entwicklungen dieser kontrastreichen Wachstumsregion auf interdisziplinäre Weise zu untersuchen und einen Blick in die Zukunft zu werfen: So zählten zu den zahlreichen Programmpunkten etwa der Besuch des ITER bei Cadarache, eines der größten internationalen Forschungsprojekte der Welt zur zukünftigen Energiegewinnung (Kernfusion), die Schaffung eines nach Kriterien der Nachhaltigkeit gebauten neuen Stadtgebietes von Monteux, das EcoQuartier oder städtebauliche Entwicklungen in Marseille, europäische Kulturhauptstadt 2013. Nicht fehlen durfte im Programm der Besuch der Passauer Partnerstadt Cagnes-sur-Mer bei Nizza mit einem herzlichen Empfang beim Bürgermeister. Diese Städtepartnerschaft feiert 2013 ihr 40jähriges Bestehen und ist damit eine der ältesten deutsch-französischen Städtepartnerschaften.
Zeitungsartikel nebst Foto

Öffentliche studentische Ringvorlesung

Understanding the Cultural Mind - kulturspezifische Schlüsselwörter

Anlässlich der Auszeichnung des Bachelor-Studiengangs Kulturwirtschaft zum zweitbesten Studiengang Deutschlands durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft organisieren Kulturwirtstudierende der Universität Passau nun eine öffentliche studentische Veranstaltungsreihe zu den Themen ihres Studiengangs. Unter dem Titel "Understanding the Cultural Mind – Kulturspezifische Schlüsselwörter" setzen sie die Erfahrungen mit ihren Kulturräumen in Bezug zu neuen Erkenntnissen der interkulturellen Forschung. Die Veranstaltungen sind offen für alle interessierten Besucherinnen und Besucher. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind ebenfalls willkommen. Den Auftakt macht am 24. Oktober 2012 um 20 Uhr im Hörsaal 5 (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Innstraße 27) das Kabarett-Duo "Buschtrommel" aus Münster, das dem Publikum die Eigenheiten der deutschen Kultur in Anekdoten näher bringen wird. Bis zum 5. Dezember werden die Studierenden jeden Mittwoch ab 20 Uhr im Hörsaal 6 (Innstraße 27) persönliche interkulturelle Erfahrungen aus unterschiedlichen Kulturräumen präsentieren. Von Spanien aus führt die globale Entdeckungsreise über die USA bis nach Indonesien. Die Länder werden dabei aus geschichtlicher, politischer, sprachlicher und kultureller Perspektive beleuchtet. "Ziel der Veranstaltung ist es, ein stärkeres Bewusstsein für die Eigenheiten verschiedener Kulturräume zu entwickeln. Dabei tragen die kulturellen Schlüsselwörter zu mehr Verständnis über die Auswirkungen und Konsequenzen kultureller Entwicklung bei", sagt Mitorganisatorin und "Kuwi"-Studentin Theresa Graml. Inhaltlich unterstützt werden die Studierenden von Prof. Dr. Christoph Barmeyer, Lehrstuhlinhaber für Interkulturelle Kommunikation: "Es ist wichtig, dass das komplexe Feld der Interkulturalität sich nicht auf oberflächliche 'How-to- do'“-Ratschläge reduziert, sondern das wir die Logiken und Hintergründe von kulturellen Systemen und Gesellschaften in ihrer Ganzheit verstehen. Kulturelle Schlüsselwörter, die sozialhistorisch verankert sind, können hier wertvolle Impulse und interessante Einblicke geben." Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. 

2011

Pilotprojekt "Interkulturelle Kompetenzentwicklung durch Planspiele"

Prof. Dr. Christoph Barmeyer und Dipl.-Kfm. Uwe Schirrmacher verknüpfen in diesem Pilotprojekt erstmals Interkulturalität und Planspiel miteinander.

2010

Interkulturelle Lernwerkstatt

Der Lehrstuhl für Interkulturelle Kommunikation veranstaltete zusammen mit dem Institut für Interkulturelle Kommunikation die 1. Interkulturelle Lernwerkstatt zum Thema "Vertrauen und Kooperation" am 16. und 17. April 2010 an der Universität Passau.

Bundesweites Doktorandenkolloquium Interkulturelle Kommunikation

Unter der Federführung der Passauer Professoren Dr. Christoph Barmeyer und Dr. Klaus P. Hansen hat am 3. Dez. 2010 an der Universität Passau das 11. Bundesweite Doktorandenkolloquium "Interkulturelle Kommunikation" des Hochschulverbandes für Interkulturelle Studien (IKS) stattgefunden. Lesen Sie dazu ausführliche Informationen.

Deutsch-Französische Promotion

Internationale Jury

Prof. Dr. Christoph Barmeyer war Vorsitzender und Gutachter des ersten binationalen Promotionsverfahrens der renommierten Wirtschaftshochschule ESCP Europe, das in Berlin zusammen mit der ESCP Paris und dem Graduiertenkolleg EOS (Economie Organisations et Société) der Universität Paris Ouest Nanterre La Défense am 28.05.2010 stattfand.
Mit ihrer bestandenen Promotion zum Thema "Globale Standardisierung und lokale Anpassung im internationalen Personalmanagement – Eine theoretische und empirische Analyse auf Basis der Dynamic Capabilities Perspektive" erhielt die Kandidatin Judith Eidems sowohl den französischen als auch den deutschen Doktortitel.
Die internationale Jury setzte sich aus Professoren aus Frankreich (Prof. Dr. Loic Cadin ESCP Europe Paris, Prof. Dr. Philippe Dessertine, Université Paris Ouest Nanterre), Deutschland (Prof. Dr. Marion Festing, ESCP Europe Berlin, Prof. Dr. Susanne Royer, Universität Flensburg, Prof. Dr. Christoph Barmeyer, Universität Passau) und der Schweiz (Prof. Dr. Eric Davoine, Université Fribourg) zusammen.

Interkulturelle Teamarbeit Straßburg - Passau

Im Wintersemester 2009/10 bot Prof. Barmeyer ein Hauptseminar an, das in Koopeartion mit der Ecole de Management/Université Robert Schuman erfolgte.
Es handelte sich um eine pädagogisch sehr innovative und einzigartige Lehrveranstaltung mit europäischer bzw. internationaler Ausrichtung. Die Passauer und Straßburger Studierenden arbeiteten als virtuelle Teams über Distanz zusammen mit der Aufgabe, eine gemeinsame Projektarbeit zu erstellen. Im Anschluss fand ein persönliches Treffen in Straßburg statt, bei dem nicht nur über die inhaltliche Arbeit, sondern auch über den interkulturellen Arbeitsprozess reflektiert wurde.
Ziel war es, den Studierenden die notwendigen Kompetenzen für eine international und zunehmend virtuell gewordene Arbeitswelt praxisnah zu vermitteln. Der interkulturelle Aspekt wurde durch die aus den unterschiedlichsten Ländern stammenden Straßburger Studierenden zusätzlich hervorgehoben.
Diese multikulturelle Lehrveranstaltung wurde gefördert vom Deutsch-Französischen Jugendwerk und dem Bayerisch-Französischen Hochschulzentrum.

2009

Laufkultur - courir avec plaisir

Laufkultur
Dom in Passau
Laufteam des Lehrstuhls

Mit viel Spaß und sportlichem Elan startete das Lehrstuhlteam um Prof. Barmeyer am 19.04.2009 beim 10. Passauer DJK Domlauf. Dass sich dabei auch und gerade über den Sport eine eigene Team- bzw. Laufkultur entwickeln kann, zeigten der große Einsatz und die Begeisterung der Beteiligten des Lehrstuhls. Bei herrlichem Wetter ging es insgesamt 7,4 km lang drei Runden durch die Passauer Altstadt und um das Drei-Flüsse-Eck. Am Ende freute sich jeder nicht nur über die eigene Leistung, sondern auch über das gemeinsame Erlebnis.

Interkulturelles Netzwerk Passau