Philosophische Fakultät
Meldung

Eröffnung der Ausstellung "Bedeutende Tschechen. Zwischen Sprache, Nation und Staat 1800-1945"

Jaroslav Hašeks literarische Figur des "braven Soldaten Schwejk" hat weltweit Kultstatus und wird bis heute mit dem tschechischen Nationalcharakter in Verbindung gebracht. Manche Melodien Smetanas und Dvořáks sind ähnlich unsterblich geworden wie Werke des Schriftstellers Karel Čapek und des Jugendstil-Malers Alfons Mucha. Sie sind fünf von 15 Persönlichkeiten, denen sich die Ausstellung "Bedeutende Tschechen. Zwischen Sprache, Nation und Staat 1800-1945" von Dr. Wolfang Schwarz widmet. Die Ausstellung wird durch die Initiative "Perspektive Osteuropa" am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte Osteuropas und seiner Kulturen in Kooperation mit dem Adalbert Stifter Verein e.V. organisiert.

Die Ausstellung wird am 6. Mai um 20 Uhr im Foyer der Zentralbibliothek der Universität Passau von Prof. Dr. Thomas Wünsch, Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte Osteuropas, eröffnet. Der Kulturreferent für die böhmischen Länder und Autor der Ausstellung Dr. Wolfgang Schwarz führt im Rahmen der Vernissage in die Thematik ein. Die interessierte Öffentlichkeit sowie Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.

Ein Schwerpunkt der Ausstellung ist die Beziehung der Persönlichkeiten zur deutschen Sprache und Kultur sowie zur Habsburgermonarchie. Auch der Frage, welche Spuren die porträtierten Personen hinterlassen haben und welche Bedeutung sie für das tschechische nationale Selbstverständnis haben, wird nachgegangen. Porträtiert werden Tomáš Baťa, Karel Čapek, Ema Destinová/Emmy Destinn, Antonín Dvořák, Jaroslav Hašek, Leoš Janáček, Josef Jungmann, František Křižík, Josef Lada, Karel Hynek Mácha, Tomáš Garrigue Masaryk, Alfons Mucha, Božena Němcová, František Palacký und Bedřich Smetana

Die Ausstellung ist bis einschließlich 7. Juni 2019 im Foyer der Zentralbibliothek der Universität Passau, Innstraße 29, während der Gebäudeöffnungszeiten zugänglich. Der Eintritt ist frei.

Rückfragen zu dieser Presse-Einladung richten Sie bitte an das Referat für Medienarbeit der Universität Passau, Tel. 0851 509-1439.

Katrina Jordan | 28.04.2019